Exklusiv: Rücklagenplanung (Excel)

Sylvie Dénarié stellt ihre Excel-Zeiterfassung für Verwaltungsaufgaben anderen VGSD-Mitgliedern exklusiv zum Download bereit

Sylvie Dénarié stellt ihr Excel-Tool zur Rücklagenplanung anderen VGSD-Mitgliedern exklusiv zum Download bereit

Mit diesem Sheet erfasse ich jeden Monat meine Einnahmen. Anschließend plane ich die Verwendung dieser Einnahmen. Ein Teil geht in Rücklagen und ein Teil in Ausgaben. Alles, was dann vielleicht noch übrig ist, kann dann gespart oder angelegt werden. Damit vermeide ich böse Überraschungen, wenn plötzlich der Jahresbeitrag für die Haftpflichtversicherung notwendig ist oder die Zahlung der Steuern.

Anwendung

  • Im Tabellenblatt „Parameter“ wird der Prozentsatz für die Umsatzsteuer und für die Einkommenssteuer hinterlegt. In unserem Beispiel sind es 19% bzw. 30%.
  • Im Tabellenblatt „Übersicht“ werden immer die grün hinterlegten Felder gepflegt.
  • Im Abschnitt „Rechnungsbeitrag“ werden die Einnahmen aller Kunden als Bruttowert eingetragen. Das Sheet rechnet dann den Nettobetrag aus.Screenshot_Planung
  • Im Abschnitt „Steuern“ wird in das Feld Umsatzsteuerkorrektur der Differenzbetrag eingetragen aus der Rücklage für die Steuer aus dem letzten (oder vorletzten Monat bei Dauerfristverlängerung) und dem tatsächlich gezahlten Betrag.
  • Im Abschnitt „Netto2“ geht es dann um die Rücklagen: Hier kann ich Beträge zurücklegen für bestimmte Risiken oder auch regelmäßige Ausgaben. „Teil 2, speziell“ enthält weitere Rücklagen, z.B. für die Krankenversicherung, wenn klar ist, dass der aktuell gezahlte Beitrag zu niedrig ist und wegen hoher Einnahmen eine Nachzahlung fällig wird. Im Beispiel gibt es noch Umsatzsteuervoranmeldung (Dauerfristverlängerng) und Haftpflichtversicherung als große jährliche Beiträge, diese werden in Raten aufgeteilt und jeden Monat wird ein Teil zurückgelegt.
  • Im Abschnitt „Netto 3“ geht es um die laufenden Kosten für Miete, Krankenversicherung, Lebenshaltung etc und auch Sonderausgaben wie z.B. Urlaub. Wenn man hier mehr Zeilen benötigt, dann einfach einfügen.
  • Dann noch den aktuellen Kontostand eintragen und der Endbetrag ist dann der, der übrig bleibt.

Damit die Rücklagen auch Rücklagen werden, gibt es noch die Spalte Überweisung erledigt mit Datum. Für jede Rücklage wird eine Überweisung auf z.B. ein Festgeldkonto gemacht, damit kann diese Rücklage nicht aus Versehen verbraucht werden. Zusätzlich macht es Sinn, in den Betreff der Überweisung hineinzuschreiben, wofür die Rücklage ist. Ich führe außerdem noch gesondert Buch über die verschiedenen Rücklagentöpfe, so dass ich immer weiss, wo ich stehe.

Download

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Technische Voraussetzung: Tabellenkalkulation wie Excel oder ähnliche Programme/Webdienste (z.B. OpenOffice, LibreOffice, Google Tabellen etc.)

Betriebssystem: Alle

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2 Kommentare

  1. Helga Albert schreibt:

    Ich freue mich über die Anregungen auf dieser Seite. Aber es gibt Fälle, wie bei der Planungen der Rücklagen, die für Teile der Mitglieder zur Irrtümern und zu fatalen steuerlichen Fehlen führen können.
    Rücklagenbildung ist nur für Bilanzierer.möglich. Wer seine Steuer nach der Einnahme ÜberschußRechnung ermittelt, kann keine Rücklagen bilden. So hat es mir die freundlichen Dame im Finanzamt erklärt. Sollten die Info`s vom FA falsch gewesen sein, bedanke ich mich für eine kurze Info.
    Helga Albert, Lengenfeld

    Antworten
  2. Frank Giebel schreibt:

    Vielen Dank für dieses Tool, ich bin Bilanzieren. Allein – trotzdem ich eingeloggt bin, kann es nicht heruntergeladen werden („…forbidden …“). Ob man den Link bitte mal checken könnte?
    Danke und Gruß

    Antworten

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