Exklusiv-Telko: Selbstständige in agilen Projekten – (wie) geht das?

Experte: Dr. Benno Grunewald
Moderator: Andreas Lutz
Co-Moderatorin: Sylvie Dénarié

Wir laden dich herzlich ein zu unserer VGSD-Exklusiv-Telko* mit dem Titel:

"Selbstständige in agilen Projekten - (wie) geht das?"

Dr. Benno Grunewald stellen wir unter anderem diese Fragen:

  1. Was sind agile (Scrum-)Projekte und warum kommt ihnen aktuell eine so große Bedeutung zu?
  2. Welche Risikofaktoren gibt es bei der Einbindung von Selbstständigen in agile Projekte?
  3. Inwiefern gibt ein Team, das selbstorganisiert arbeitet, Weisungen an Team-Mitglieder? Wie lässt sich eine solche Auslegung verhindern?
  4. Warum ist die Zusammenarbeit von Selbstständigen und Kunden-Mitarbeitern, zumal bei ähnlicher Qualifikation, problematisch? Wie lässt sich das entschärfen?
  5. Inwiefern sind regelmäßige Scrum-Meetings problematisch? Wie ist es, wenn die Teilnahme remote per Videokonferenz erfolgt?
  6. Ist es sinnvoll, in Verträgen auf die Klarstellung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales (BT 18/10064) hinzuweisen, derzufolge innovative Projekte nicht behindert werden sollen?
  7. Wie reagieren Auftraggeber auf die bestehende Rechtsunsicherheit?
  8. Welche Änderungen sollte der Gesetzgeber vornehmen, damit innovative Projekte mit Selbstständigen als Know-how-Geber in Deutschland durchgeführt werden können?

Bitte nutze die Kommentarfunktion unten, um zu diesen Fragekomplexen eigene Fragen an die Experten zu stellen.

*) Achtung: Bei Exklusiv-Telkos bitte beachten:

  • Die Anmeldung ist bei Exklusiv-Telkos auf VGSD-Vereinsmitglieder begrenzt und die Teilnehmerzahl dadurch deutlich niedriger als bei sonstigen Telkos.
  • Statt erst während der Telko kannst du per Kommentar unten auf dieser Seite schon jetzt deine Fragen stellen.
  • Bitte formuliere deine Fragen kurz und knackig. Gebe sie als Antwort auf die thematisch passende Leitfrage ein, die wir unten als Kommentar schon erfasst habe. Auf diese Weise vereinfachst du uns die Vorbereitung und erhöhst die Chance, dass wir deine Fragen im passenden Zusammenhang unterbringen können.

Bitte melde dich rechts oben mit deiner E-Mail-Adresse an, damit wir dir die Zugangsdaten zusenden können. Außerdem erfahren wir auf diese Weise, mit wie vielen Teilnehmern wir ungefähr rechnen können. Danke!

22. Januar 2019
16:30 Uhr

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21 Kommentare

  1. Max Hilgarth schreibt:

    Leitfrage 1: Was sind agile (Scrum-)Projekte und warum kommt ihnen aktuell eine so große Bedeutung zu?

    Antworten
  2. Max Hilgarth schreibt:

    Leitfrage 2: Welche Risikofaktoren gibt es bei der Einbindung von Selbstständigen in agile Projekte?

    Antworten
    1. Marei Strack schreibt:

      Leitfrage 2: Inwiefern ist die Problematik der Scheinselbständigkeit bei agilen Projekten anders als bei klassischen Projekten?

      Antworten
    2. Alexandra Meister schreibt:

      Zu Leitfrage 2:
      Gibt es Kriterien, anhand derer Projekte allgemein als kritisch (hinsichtlich Scheinse) eingestuft werden können?

      Antworten
      1. Andreas Lutz schreibt:

        Hallo Alexandra,
        habe mir gerade die Fragen hier herausgeschrieben für die Telko morgen.
        Die Frage nach generellen Kriterien unabhängig von der Projektmanagement-Methode sprengt etwas den Rahmen, da es morgen speziell um agile Projekte geht. Ich kann also nicht versprechen, diese Frage unterzukriegen. Deine andere Frage/n werde ich aber berücksichtigen. Danke für dein Verständnis.
        Andreas

        Antworten
  3. Max Hilgarth schreibt:

    Leitfrage 3: Inwiefern gibt ein Team, das selbstorganisiert arbeitet, Weisungen an Team-Mitglieder? Wie lässt sich eine solche Auslegung verhindern?

    Antworten
    1. Marei Strack schreibt:

      Wie kann der Selbständige seine Rolle als Projektleiter/Moderator/Project-Owner/Scrum-Master möglichst rechtssicher gestalten?

      Antworten
  4. Max Hilgarth schreibt:

    Leitfrage 4: Warum ist die Zusammenarbeit von Selbstständigen und Kunden-Mitarbeitern, zumal bei ähnlicher Qualifikation, problematisch? Wie lässt sich das entschärfen?

    Antworten
    1. Jörg schreibt:

      Darf man als Selbständiger überhaupt „im Namen des Auftraggebers“ gegenüber den Projekt-Kunden (des Auftraggebers) auftreten, ohne Positiv-Tatbestände bzgl. Scheinselbständigkeit zu schaffen? Gibt es bereits rechtsfeste Abgrenzungsregeln hierzu?

      Antworten
    2. Alexandra Meister schreibt:

      Gibt es eine Definition von „Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Kunden“?
      Wie muss sie aussehen, damit sie nicht kritisch ist?
      Gibt es Kriterien?

      Antworten
  5. Max Hilgarth schreibt:

    Leitfrage 5: Inwiefern sind regelmäßige Scrum-Meetings problematisch? Wie ist es, wenn die Teilnahme remote per Videokonferenz erfolgt?

    Antworten
    1. Britta schreibt:

      Wie bindet Ihr Externe in die digitale Kommunikation und Dokumentation mit ein? Welche Collaborative Tools nutzt Ihr bzw. empfiehlt Ihr (Slack, Trello, Zenkit etc.)?

      Antworten
  6. Max Hilgarth schreibt:

    Leitfrage 6: Ist es sinnvoll, in Verträgen auf die Klarstellung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales (BT 18/10064) hinzuweisen, derzufolge innovative Projekte nicht behindert werden sollen?

    Antworten
  7. Max Hilgarth schreibt:

    Leitfrage 7: Wie reagieren Auftraggeber auf die bestehende Rechtsunsicherheit?

    Antworten
    1. Christian schreibt:

      Im Zusammenhang mit der Leitfrage 7 interessiert mich, welche Massnahmen ich als Selbständiger ergreifen kann, um den potentiellen Auftraggebern zu zeigen/nachzuweisen, dass sie mit mir kein Risiko eingehen, wenn der Auftraggeber mich beauftragen will.
      Wie groß ist die Unwissenheit über das gesamte Thema Scheinselbsändigkeit beim Auftraggeber? Wenn die Unwissenheit groß ist beim Auftraggeber, wie kann ich ihm die Uniwssenheit/Angst nehmen oder reduzieren?

      Antworten
    2. Alexandra Meister schreibt:

      Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich überhaupt, meine Kunden und mich gleichermaßen zu schützen?
      Gründung einer AG? Einer GmbH?

      Antworten
  8. Max Hilgarth schreibt:

    Leitfrage 8: Welche Änderungen sollte der Gesetzgeber vornehmen, damit innovative Projekte mit Selbstständigen als Know-how-Geber in Deutschland durchgeführt werden können?

    Antworten
  9. Jens schreibt:

    Es kann nicht sein, dass alle selbständigen Einzelkämpfer per se verdächtigt werden, scheinselbständig zu sein. Es liegt in der Natur einer Kundenbeziehung, dass der Auftraggeber dem Auftragnehmer einen Auftrag erteilt, was im Wesentlichen einer Weisung entspricht, ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Dazu braucht der Auftragnehmer alle erforderlichen Freiräume, um dieses Ziel zu erreichen.
    Letzten Endes ist z.B. auch jeder Auftrag an einen Handwerker eine Weisung des Auftraggebers.
    Ergo brauchen wir eine gesetzlich abgesicherte Positivbetrachtung = alle Einzelkämpfer sind grundsätzlich selbständige Unternehmer ohne jegliche Grauzone.
    Erst wenn im Rahmen einer Prüfung dem Auftraggeber nachgewiesen wird, dass er diesen gestzlichen Schutz missbraucht (z.B. durch zu schlechte Bezahlung, durch Vorgaben in puncto Arbeitszeit und -ort, etc.), muss der Auftraggeber in Anspruch genommen werden.
    Schließlich haben wir Einzelkämpfer ganz bewusst diesen Weg gewählt und wollen uns nicht ständig bei der DRV dafür rechtfertigen müssen. Das Leben unter dem Damoklesschwert muss ein Ende haben.

    Antworten
    1. Christian schreibt:

      Dem kann ich nur zustimmen.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass die derzeitige gesetzliche Regelung eine Berechtigung für einen bestimmten Personenkreis hat (z.B. im Niedriglohnbereich, um die Menschen dort gerechtfertigter Weise zu schützen). Aber ich z.B. will diesen Schutz nicht, weil er in meinem Berufsbereich absolut hinderlich ist und NUR den Zwischenhändlern, die zwischen mir und der FIrma zwischengeschaltet sind, ein Geschäft verschaffen und meine Marge drückt. Der Auftraggeber lagert sein Risiko an den Zwischenhändler aus, das läßt er sich bezahlen und die eigentlich Selbständigen, die dann wirklich was arbeiten, haben das Nachsehen. Wahnsinn! Das Gesetz muss geändert werden, bzw. eine Gesetzeslage geschaffen werden, unter der wir Selbständigen nicht einen Teil unserer Energie und Geldes für die Absicherung des Risikos der Scheinselbständigkeit aufbringen müssen.

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  10. Ursula Röder schreibt:

    Wie sieht das bei therapeutischen (speziell Logopädie) Berufen aus? Kann man noch auf Honorarbasis arbeiten, wenn man keine andere Anstellung hat ?

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    1. Andreas Lutz schreibt:

      Hallo Ursula, diese Frage passt leider nicht ganz in diese Telko, bei der es ja vor allem um die Besonderheiten agiler Projektmethoden geht. Wir haben aber bereits zahlreiche andere Telkos mit Rechtsanwälten gemacht, die branchenübergreifend und unabhängig von der Methodik auf die von dir gestellte Frage eingehen.

      Antworten

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