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Stunden-Budget überschreitung - Was nun ?

2 Personen fragen sich das

Hallo,

als Freelancer(1) arbeite ich über einen Projektvermittler(2) bei einem Kunden(3). Ich(1) habe einen Dienstleistungsvertrag mit dem Projektvermittler(2) über ein Stundenkontingent X. Der Projektvermittler(2) hat einen mir unbekannten Vertrag mit dem Kunden(3). Da die Arbeit über viele Monate geht, wird jeden Monat der Teil der geleisteten Stunden beim Kunden(3) mit dem Projektvermittler(2) abgerechnet. Dazu bestätigt der Kunde(3) den von mir(1) eingereichten Stundenzettel. Der Projektvermittler(2) überweist mir(1) dann Geld in Höhe der geleisteten Stunden und Stundensatz.
Nun ist folgendes passiert:

  • Der letzte Monat ist angebrochen
  • Der Kunde(3) füllt den Monat mit Arbeit für mich(1)
  • Ich(1) erfülle diese Arbeit und gebe meinen Stundenzettel zur Bestätigung an den Kunden(3).
  • Der Stundenzettel kommt bestätigt zurück (Unterschrift) und wird beim Vermittler(2) eingereicht.
  • Der Vermittler(2) bezahlt die abgerechneten Stunden.
  • ~3 Monate später:
  • Dem Vermittler "fällt auf", dass das Stundenkontingent X überschritten wurde, weil der Kunde(3) sich wohl weigert, mehr als dieses zu bezahlen ("Budget kann nicht erweitert werden", "Bücher zu").
  • Nachdem klar ist, dass der Kunde(3) die geleisteten Stunden nicht bezahlen will, wendet er sich an mich(1) und möchte eine Rücküberweisung über den Differenzbetrag aus den Mehrstunden.

Also Fakt ist:

  • Es gab eine "maximale Stundenzahl" Regelung [wobei diese seit mehreren Jahrzehnten, in meinem Umfeld zumindest, nur als "maximale Schätzung" gehandhabt wurde)
  • Die Stundenzahl kannte ich(1), der Vermittler(2) und der Kunde(3) - alle haben nicht aufgepasst, Stunden geleistet, verwendet und bezahlt.
  • Keiner hat die Mehrstunden bemerkt, oder hatte etwas dagegen, im Gegenteil der Kunde(3) hat Arbeit gefordert.
  • Die Stunden sind abgezeichnet und bezahlt (und damit genehmigt). Bei Fehlern in der Rechnung ist bisher eben nichts bezahlt worden, bis die Fehler ausgemerzt waren. Heisst das im Umkehrschluss, dass wenn bezahlt wurde, man von einer korrekten Rechnung ausgehen kann ?
  • In meinem(1) Vertrag mit dem Vermittler(2) steht auch folgender Passus: "Alle Ansprüche für die Einräumung und Übertragung der Rechte sind durch Zahlung der Vergütung grundsätzlich abgegolten."

  • Der Vermittler(2) will Geld sehen - wie soll ich mich verhalten ? Es geht um mehrere Tausend Euro.
  • Soll man Rückabwicklung fordern ? Dem Vermittler(2) und Kunden(3) Verweigerung der Verwendung der Arbeitsergebnisse. Einstweilige Verfügung wegen Verwässerung der Arbeitsergebnisse?
  • Rechnung an den Kunden(3) über die Differenzstunden? Kunde(3) hat "Buch zu"!
  • Wie am Besten wenig dramatische und für alle Beteiligten(1,2,3) akzeptable Lösung!

Danke!

Pumukl
Pumukl
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