Bei der Entwicklung von Prozessprodukten stellt sich die zentrale Frage: Wer führt den Prozess – du oder ein Tool?
KI und andere Werkzeuge können dich unterstützen, sollten aber nicht automatisch die Führung übernehmen. Als Coach hältst du den Prozess und aktivierst deine Klient/innen, als Berater/in führst du fachlich zu einer Lösung oder Entscheidung und als Trainer/in begleitest du die Umsetzung und Wiederholung.
Die Entscheidung, wie viel KI du einsetzt, hängt von deinem Prozess ab. Besonders bei sensiblen Themen und wichtigen Entscheidungen ist die Frage entscheidend, ob KI den Prozess in gleicher Qualität führen kann wie du.
Der Experte erklärt: Wenn ein Tool die Kontrolle übernimmt, hast du den Prozess verloren. Das bedeutet nicht, dass du keine Tools einsetzen sollst. KI, Meditation und andere Werkzeuge können den Prozess stützen, sollten aber nicht automatisch die Führung übernehmen.
Dabei können unterschiedliche Prozessprodukte entstehen:
- Kurzformate: Sie sind ergebnisorientiert und liefern schnell ein konkretes Ergebnis. Bei der Fördermittelberatung können beispielsweise Berater/innen und KI gemeinsam Anträge erstellen.
- Langfristige Vertrauensformate: Bei einem Trusted Advisor gibt es beispielsweise eine Jahresvereinbarung ohne festgelegtes Ergebnis. Im Mittelpunkt stehen strategische Begleitung und schwierige Entscheidungen.
Du solltest daher bewusst entscheiden, welchen Prozess du baust, wer ihn führt und welche Rolle KI dabei übernimmt.
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