Deine professionelle Identität besteht heute häufig aus mehreren Rollen. Während früher klar zwischen Berater/innen, Coaches und Trainer/innen unterschieden wurde, wechselst du heute innerhalb eines Prozesses oft zwischen verschiedenen Rollen.
Du kannst deine Tätigkeit in drei Bereiche einteilen:
- Wissen: Lehrer/innen, Ausbilder/innen und Content-Creator/innen.
- Begleitung: Trainer/innen, Moderator/innen und weitere begleitende Rollen.
- Entscheidungen: Coaches, Berater/innen und Mentor/innen.
Zusätzlich kannst du zwischen kopf- und körperorientierten Tätigkeiten unterscheiden. Beispielsweise gehören strategische Berater/innen und Transformationstrainer/innen zum Kopfbereich, während Ernährungsberater/innen und Sporttrainer/innen eher körperorientiert arbeiten.
Durch KI gewinnt auch die Umsetzung an Bedeutung. Services, Produktion, Management und Angebote wie Produktdesign oder Framework-Entwicklung werden wichtiger. Ebenso können Speaker/innen, Autor/innen, Podcaster/innen sowie Themen wie Haltung, Meditation und Spiritualität dein berufliches Profil ergänzen.
Du kannst deine berufliche Mischung bewusst gestalten. Dabei entscheidest du, welche Rolle deine Hauptidentität bildet und welche weiteren Tätigkeiten oder Themen dein Profil ergänzen. Diese zusätzlichen Klangfarben müssen nicht unbedingt Bereiche sein, mit denen du Geld verdienst.
Ein klassischer Steuerberater übernimmt beispielsweise die Beratung, während Steuerfachgehilf/innen die laufenden Aufgaben erledigen. Ein moderner Speaker verbindet dagegen Keynotes, Podcast, Content, Training und Moderation und überlegt möglicherweise, zusätzlich Transformations- oder Onboarding-Programme anzubieten.
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