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Experten-Talk

Wo stehen wir?
Altersvorsorge- oder Rentenversicherungspflicht? – Die Position des VGSD

224 Teilnehmer
Mitschnitt vom 17. August 2016

Egal ob Union, SPD, Grüne oder Linke, ob Arbeitgeber oder Gewerkschaften: Alle haben sich für eine Versicherungspflicht für Selbstständige ausgesprochen. Und das wird teuer:

Der Regelbeitrag zur Rentenversicherung beträgt 565 Euro/Monat – zusätzlich zur Kranken- und Pflegeversicherung. Viele von uns könnten gezwungen sein, private Vorsorge(-verträge) mit Verlust aufzulösen oder sogar die Selbstständigkeit ganz aufzugeben (insbesondere Frauen, die in Teilzeit selbstständig sind). Die Altersvorsorge derer, die bisher schon vorsorgen, würde schlechter statt besser.

Im Gespräch mit Kristin Müller erklärte Andreas Lutz, wer genau versicherungspflichtig würde, wie hoch die Beiträge wahrscheinlich wären, welche Alternativen es gibt und was der VGSD mit Deiner Unterstützung dagegen tut.

Neben der hohen finanziellen Zusatzbelastung und der Einschränkung der Wahlfreiheit ist das Hauptproblem laut Andreas, dass die zusätzlichen Rentenbeiträge der Selbstständigen sofort wieder ausgegeben würden, für höhere Renten und soziale Wohltaten. Wenn wir selbst in Rente kommen, wäre das Geld weg, der Einmaleffekt verpufft.

Der Mitschnitt

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Diese Fragen wurden beantwortet

  1. Warum fordern die Parteien plötzlich eine Versicherungspflicht für Selbstständige?
  2. Wie unterscheiden sich ihre Positionen?
  3. Wer ist alles betroffen? Nur die Solo-Selbstständigen oder auch die mit Mitarbeitern?
  4. Wie hoch sind die zu zahlenden Beiträge?
  5. Sind die Parteien zu einer Absenkung der Krankenversicherungsbeiträge bereit?
  6. Wie wahrscheinlich ist es, dass auch Beamte einbezogen werden?
  7. Wäre ein Versorgungswerk für Selbstständige eine Alternative? Oder eine Ausweitung der Künstlersozialkasse?
  8. Was hat das Ganze mit dem Thema Scheinselbstständigkeit zu tun?
  9. Wie geht es weiter? Was sind die Forderungen des VGSD? Wie könnte eine Lösung aussehen?

Experte

Moderiert von

Kristin Müller
Sven Weisenhaus
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Kommentare Zuletzt kommentiert: 11. August 2016

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