Zum Inhalt springen
Mitglied werden

Experten-Talk

Schöne Worte, schlecht geregelt?
Wie Selbstständige KI bei Verträgen richtig nutzen

94 Teilnehmer
Mitschnitt vom 24. September 2026
44 mal Mitschnitt angesehen

Dein Kunde schickt dir einen Vertrag – doch du verstehst längst nicht jede Klausel. Unterschreiben? Oder dir die Formulierungen erst einmal von ChatGPT erklären lassen? Eine gute Idee: KI kann juristische Formulierungen verständlich machen und Entwürfe vorbereiten. Das spart Zeit und Geld. Doch wie gut ein Vertrag ist, zeigt sich oft erst im Streitfall.

Rechtsanwalt Carsten Lexa hat im Expertentalk gezeigt, wie sich KI bei Verträgen sinnvoll nutzen lässt, wo ihre Grenzen liegen und wann anwaltlicher Rat unverzichtbar ist.

Eine Teilnehmerin meinte danach: „Vortragstechnisch ist er einer der besten Experten, die der VGSD jemals hatte.” Das Thema sei an sich trocken, aber man hänge an seinen Lippen.

Du willst dich ebenfalls schlau machen? Dann schalte noch im Nachhinein ein:

Der Mitschnitt

Werde jetzt Vereinsmitglied um diesen Talk-Mitschnitt ansehen zu können

Bist du bereits Vereinsmitglied? Dann melde dich jetzt an.

Diese Fragen wurden beantwortet

  1. Viele Selbstständige nutzen KI, um Verträge zu erstellen oder zu prüfen, weil sie Zeit und Anwaltskosten sparen wollen. Ist das aus Ihrer Sicht grundsätzlich ein guter Ansatz — oder beginnt genau dort schon das Problem?
  2. Was muss ich als Selbstständige verstanden haben, bevor ich KI überhaupt sinnvoll mit einem Vertrag beauftragen kann?
  3. Welche typischen Fehler entstehen, wenn man ChatGPT einfach bittet: „Erstelle mir einen rechtssicheren Vertrag“?
  4. Welche Vertragsregelungen werden von Selbstständigen besonders häufig unterschätzt, weil sie harmlos klingen, aber im Ernstfall erhebliche Folgen haben können?
  5. Kann KI bei der Prüfung eines Vertrags helfen — und wie sollte ich sie konkret einsetzen, ohne mich von der Antwort in falscher Sicherheit wiegen zu lassen?
  6. Viele Selbstständige arbeiten mit Vorlagen, Musterverträgen oder AGB aus dem Internet. Wird das durch KI besser — oder werden alte Probleme nur schöner formuliert?
  7. Wie kann ich als Nichtjurist erkennen, dass ein KI-generierter Vertrag zumindest kritisch geprüft werden sollte?
  8. Wenn Sie Selbstständigen ein einfaches Prüfmodell mitgeben würden: Welche fünf Fragen sollten sie sich vor jeder Unterschrift stellen?
  9. Wann ist der Punkt erreicht, an dem ich sagen sollte: Hier reicht KI nicht mehr, jetzt brauche ich anwaltliche Unterstützung?
  10. Muss oder sollte ich offenlegen, wenn ich Verträge oder Vertragsteile mit KI erstellt habe?
  11. Was wäre Ihr wichtigster Rat an Selbstständige, die KI künftig für Verträge nutzen wollen?

Experte

Carsten Lexa Carsten Lexa Carsten Lexa, LL.M. kennt Verträge aus der Perspektive des Wirtschaftsanwalts, des Unternehmers (er hat 4 Unternehmen gegründet) und des Seminarleiters bzw. Referenten. Er berät seit fast 20 Jahren Jahren Selbstständige, Start-ups und mittelständische Unternehmen im Gesellschafts- und Vertragsrecht und weiß: Viele Verträge scheitern nicht an komplizierten Paragrafen, sondern an unklaren Erwartungen, falschen Annahmen und nicht verstandenen Konsequenzen. Wenn nun heute KI ins Spiel kommt, werden diese Probleme nicht automatisch gelöst, sondern oft nur eleganter formuliert.

Moderiert von

Experten-Talk-Mitschnitt teilen

Weitere Mitschnitte zum Thema Alle anzeigen

Neuester Hilfreichster Kontroversester
Kommentar schreiben
Abbrechen

Du möchtest Kommentare bearbeiten, voten und über Antworten benachrichtigt werden?

Jetzt kostenlos Community-Mitglied werden

Bitte um kommentieren zu können.

Zum Seitenanfang

#

#
# #