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Wie entsteht eine überzeugende Wirkung beim Präsentieren ohne gekünstelt zu wirken?

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Eine überzeugende Wirkung entsteht nicht dadurch, dass du bewusst beeindrucken willst. Wenn du ausschließlich auf Wirkung zielst, wirkt dein Auftritt schnell künstlich. Menschen spüren, wenn Pausen, Gesten oder Betonungen absichtlich eingesetzt werden, um Eindruck zu machen. Dann „merkt man die Absicht“ und die Wirkung geht verloren. Wirkung entsteht vielmehr aus Stimmigkeit und Klarheit.

Ein wichtiger Faktor ist der Umgang mit Pausen. Die Bedeutung einer Aussage entfaltet sich oft erst in der Pause danach. Wenn du Wichtiges sofort übergehst, verliert es an Gewicht. Gleichzeitig sollten Pausen nicht überzogen eingesetzt werden, nur um Wichtigkeit zu demonstrieren, sondern aus dem Inhalt heraus entstehen.

Ein zentraler Bereich der Wirkung ist das Nonverbale. Dazu gehört zunächst deine Körperhaltung. Ein stabiler Stand vermittelt Souveränität, vor allem in Situationen, in denen Nervosität aufkommt. Wenn du mit gekreuzten Beinen stehst oder von einem Bein aufs andere wippst, wirkt dein Stand instabil. Hilfreich ist ein aufrechter, ausgewogener Stand mit den Füßen unter dem Becken, der dir körperlich Halt gibt.

Auch die Hände spielen eine wichtige Rolle. Viele Menschen wissen zu Beginn eines Auftritts nicht, wohin mit ihnen. Es kann unterstützend sein, die Hände locker vor dem Körper zu zentrieren, in einer Haltung, die sich für dich natürlich anfühlt. Entscheidend ist nicht eine bestimmte „richtige“ Position, sondern dass dein Körper sie kennt und sie dir Sicherheit gibt. Das lässt sich gut vorher ausprobieren, etwa vor einem Spiegel.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Mimik, insbesondere der Blickkontakt. Wenn du deinen Blick weit durch den Raum führst und das gesamte Publikum einbeziehst, entsteht Präsenz. Du bleibst dabei nie so lange bei einer einzelnen Person, dass sie dich verunsichern kann. Stattdessen nimmst du den ganzen Raum wahr und vermittelst allen das Gefühl, gesehen zu werden, auch den Menschen am Rand.

Es entsteht eine gute Wirkung, wenn dein Körper dich unterstützt, statt dich zu verraten. Ein stabiler Stand, eine ruhige und vertraute Handhaltung, bewusst gesetzte Pausen und ein weiter, verbindender Blickkontakt helfen dir, präsent zu sein. Nicht, weil du beeindrucken willst, sondern weil du deinem Thema Raum gibst.

Zusammenfassung des VGSD-Werkstudententeams
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Mit Bravour im Rampenlicht
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Mit Andrea Stasche

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