Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Fuckup Industrie 4.0: Ernüchternde Erfahrungen gesucht

fuckup_logoPolitiker und Wirtschaftsführer reden gerne über Arbeiten 4.0, Industrie 4.0 und die Auswirkungen der Digitalisierung. Viele VGSD-Mitglieder arbeiten als IT-Experten und Berater aktiv an solchen Projekten mit und tragen dazu bei, dass die entsprechenden Visionen umgesetzt werden. Aber nicht jedes Projekt wird ein Erfolg.

Ronny Steinhagen ist Leiter der strategischen Geschäftsentwicklung der EDAG Productions Solutions GmbH & Co. KG in Garching bei München und will ein „Fuckup Industrie 4.0“-Event veranstalten.

Irritiert von der Formulierung? – Auf zahlreichen Konferenzen werden die „Industrie 4.0-Leuchtturmprojekte“der großen Unternehmen vorgestellt. Steinhagen fragt sich: Sind diese Projekte unter realen Bedingungen umgesetzt worden? War jedes Projekt sinnvoll? Und ist wirklich alles positiv verlaufen? Selten höre man über die gescheiterten, erfolglosen oder nicht durchgeführten Umsetzungsprojekte zu Industrie 4.0.

 

Es soll hinterfragt werden, was bisher schief gelaufen ist

Genau das möchte er ändern: Bei „FuckUp Industrie 4.0“ soll hinterfragt werden, was bisher schief gelaufen ist und vor allem diejenigen zu Wort kommen, die aus ihren Fehlern gelernt haben. Es sei an der Zeit, dass die Diskussion über die digitale Transformation der Industrie auch darüber erfolgt, warum etwas nicht funktioniert und an welchen Stellen die Verantwortlichen den falschen Weg gewählt haben.

Das heiße nicht, dass Industrie 4.0 kein sinnvolles und wichtiges Rahmenkonzept für die Industrie der Zukunft darstellt, sondern dass an der einen oder anderen Stelle der Kurs vielleicht korrigiert werden und über andere Wege nachgedacht werden muss.

Menschen, die ernüchternde Erfahrungen mit Industrie 4.0-Projekten gemacht haben und bereit sind, andere an Ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen sollen sich mit ihm in Verbindung sezten.

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