Selbständige geben angeblich bewusst viel für Werbung aus, damit sie wenig Gewinn haben und deswegen weniger Krankenkassenbeitrag zahlen müssen. Deswegen muss ich seit meiner Selbständigkeit extrem hohe Krankenkassenbeiträge bezahlen, weil es eine Mindesbemessungsgrenze gibt, die jedes Jahr steigt. Dabei hatte der VGSD es schon geschafft, die Beiträge um die Hälfte zu senken, aber sie steigen weiter erheblich an.
Dabei habe ich meistens bestenfalls ein Drittel davon an Gewinn, kann mir Werbungskosten oder auch solche für IT-Hilfe oder Seminare selten leisten. Diese Denkweise stammt meiner Meinung nach noch aus den 1950er Jahren, hält aber immer noch an. Denn ein Politiker, der in Berlin seinen Sitz hatte und gerne Leute zu Hause besucht, teilte diese Ansicht noch vor geschätzt 10 Jahren. Daher hätte ich mir den Termin sparen sollen, da ich versuchen wollte, ihn umzustimmen.
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