Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

Verband der Gründer und
Selbstständigen Deutschland e.V.

Windows-Programme für Selbstständige: Diese Software brauchst Du auf Deinem Rechner

Von Sylvie Dénarié

 

Viele Programme für Windows sind kostenlos, darunter auch Alternativen für teure Software, wie Microsoft Office. Ich habe im folgenden eine Liste der Programme zusammengestellt, die ich jedem empfehle, der sich einen neuen Rechenr gekauft hat und „ein paar Programme“ braucht.

Ganz wichtig: Wenn Du auf der Suche nach Software bist und sie bei Google suchst, dann nicht den erstbesten Link nehmen und die Software von dort holen. Denn hier gibt es viele windige Anbieter, die es nur darauf anlegen, dass sich jemand ein Programm mal eben schnell herunterlädt und sich dabei Viren, Malware etc. einfängt.

Meine Lieblingsquelle für Software aller Art ist die Webseite des Heise Zeitschriftenverlags. Dort gibt es ein umfangreiches Softwareverzeichnis, in dem Du auch suchen kannst. Hier steht auch immer dabei, für welches Betriebssystem die Software ist, ob sie frei oder kostenpflichtig ist und oft gibt es auch noch eine Bewertung.

Die Software kann dann meistens direkt von Heise heruntergeladen werden und ist dann auch auf Viren geprüft. Oder Heise hat einen Link auf die Seite des Herstellers (des echten, nicht der vielen anderen Seiten, die nur so tun als ob).
Hier also die Liste meiner Lieblingsprogramme, sortiert nach Anwendungsbereichen:

 

Grafik- und Multimedia-Programme

  • Irfanview: für einfache Bildbearbeitung, drehen, skalieren, schneiden, konvertieren, dazu unbedingt die Irfanview plugins installieren, denn die können dann z.B. jpeg-Dateien drehen ohne Verlust
  • gimp: Alternative zu Photoshop. Gimp ist eine professionelle, sehr umfangreiche Bildbearbeitung, etwas komplizierter zu bedienen
  • Paint.NET: schlanke Bildbearbeitung
  • VLC Media Player: Alternative zum Windows Media Player. Kann fast alle Formate an Video-Dateien abspielen

Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm

  • LibreOffice: Alternative zu Microsoft Office. Kann Text, Tabellen und Präsentationen.
  • Notepad++: Alternative zum Microsoft Notepad, Notepad++ hat mehr Funktionen als Notepad.
  • draw.io: Funktioniert wie Visio, nur kostet es nichts und läuft im Browser

E-Mail, Internet

  • Thunderbird: Alternative zu Outlook, für E-Mails
  • Firefox: Alternative zum Internet Explorer. Ist nicht ganz so neugierig wie Google Chrome. Außerdem gibt es eine Menge Plugins, u.a. auch zum Schutz der Privatsphäre: Better Privacy, Ghostery, Google Privacy, Searchonymous, WOT (Web of Trust, Reputationsservice für Webseiten)

Tools, nützliche Utilities

  • 7zip: als Packer und Entpacker für zip-Dateien und andere Formate, kann mehr als das in Windows eingebaute zip
  • Foxit Reader : Alternative für den inzwischen ganz schön umfangreich gewordenen Adobe Acrobat Reader. Aber Achtung beim Installieren, das Programm möchte einem noch weitere Software unterjubeln, diese unbedingt abwählen
  • Sumatra pdf: schneller und minimalistischer pdf Betrachter
  • PDFCreator: wird wie ein Drucker benutzt und kann aus allem, was man drucken kann, pdf erzeugen
  • Ccleaner: Zum Entfernen von Cookies, zum Säubern von Ad- und Spyware und der Windows Registry

Mobile Phone Sync

  • MyPhoneExplorer: hilft das Handy mit dem PC zu synchronisieren. Es besteht aus einer App für das Handy und einem Programm für den PC. Nachtrag vom 19.7.2015: Achtung: Leider kann ich dieses Tool nicht mehr empfehlen, da die neueste Version Adware installiert und schlagartig schlechte Kritiken bekommen hat.

 

Gerne könnt Ihr die Kommentarfunktion unten nutzen, um die Liste um eigene Empfehlungen kostenloser Windows-Programme zu ergänzen!

3 Kommentare

  1. Lucia Fischer schreibt:

    Herzlichen Dank für die Recherche! Genau diese Tools empfehle ich auch meinen Kunden! Bei den Freeware-Office-Produkten wie LibreOffice oder OpenOffice ist hinzuzufügen, dass evtl. das Öffnen von .—x-Dateien Schwierigkeiten bereitet. Dem kann man durch entsprechendes Abspeichern, z. B. mit .doc statt .docx entgegenwirken. Außerdem kann nach dem Versenden per Mail beim Empfänger der o. g. Dateien eine Fehlermeldung über „schädlichen Inhalt“ auftauchen. Dies einfach wegklicken und dann dürfte das Öffnen von z. B. .odt-Dateien mit Microsoft Office kein Problem mehr darstellen.

    Antworten
  2. Guido Hillmann schreibt:

    Sehr schöne Auflistung.
    In einigen Punkte möchte ich aber Anmerkungen machen:
    Bei der Zusammenarbeit mit anderen Firmen ist eine MS-Office-Installation (zumindest in der günstigsten Variante) ein absolutes „Muss“. Es ist ein Horror, wenn mir eine Firma eine durchgestylte und mit SmartArts-gespickte .docx-Datei schickt und ich sie in Open- oder LibreOffice öffnen möchte – umgekehrt genauso; es wirkt eher merkwürdig, wenn ich jemandem eine .odt-Datei schicke.

    Und noch etwas: der klassische PDF-Creator hat seine Zeit gehabt. PDF kann man sehr bequem aus Office 2010 und folgende, sowie mit Open-/Libre-Office erstellen. Wenn es um die Zusammenstellung von PDFs geht, ist „PDF24“ das bessere Tool. Ein Video zur PDF-Bearbeitung und auch der Funktionsweise von PDF24 findet man auf Youtube, wenn man „E-Mail-Bewerbung“ eingibt. (Video: „PDF Erstellung für eine E-Mail-Bewerbung“)

    Antworten
  3. Sylvie Dénarié schreibt:

    […] Viele Programme für Windows sind kostenlos, darunter auch Alternativen für teure Software, wie Microsoft Office. Ich habe im folgenden eine Liste der Programme zusammengestellt, die ich jedem empfehle, der sich einen neuen Rechenr gekauft hat und „ein paar Programme“ braucht. Zum vollständigen Beitrag geht es hier weiter. […]

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.