Ein Punkt, der meiner Meinung nach seit Einführung der E-Rechnungspflicht immer deutlicher wird, ist die Qualität der Stammdaten.
Die XML-Datei oder die eigentliche E-Rechnung sind oft gar nicht das Problem. Die Schwierigkeiten beginnen meist deutlich früher – bei den Kunden- und Lieferantendaten.
In vielen Datenbeständen findet man nur eine Steuernummer, veraltete Anschriften oder unvollständige steuerliche Angaben. Das hat früher oft niemand bemerkt, weil die Rechnung trotzdem gedruckt, verschickt und bezahlt werden konnte.
Mit E-Rechnung, Validierung und automatisierten Prüfungen werden solche Lücken nun deutlich sichtbarer. Unstimmigkeiten, die früher häufig unbemerkt geblieben sind, fallen heute wesentlich schneller auf.
Meine Erfahrung aus den letzten Projekten: Das XML bekommt man meist relativ schnell erzeugt. Der eigentliche Aufwand steckt häufig darin, die vorhandenen Stammdaten zu prüfen, zu bereinigen und auf einen aktuellen Stand zu bringen.
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