Wenn du vor anderen Menschen präsentierst, kann es passieren, dass sich deine Aufmerksamkeit stark auf dich selbst richtet. Du nimmst dann Unsicherheiten wahr und hörst vielleicht innere oder äußere Stimmen, die sagen, dass dir das Präsentieren nicht liegt oder dass du nicht dafür gemacht bist. Genau hier hilft ein Perspektivwechsel: Es geht nicht um dich als Person, sondern um dein Thema.
Du präsentierst, weil du Wissen hast, das für andere relevant und interessant ist. Damit dieses Wissen gut ankommt, ist es sinnvoll, dass du dich sichtbar in die Mitte stellst und klar sprichst. Würdest du dich an den Rand stellen oder verstecken, wäre dein Thema schlechter hör- und wahrnehmbar. Deine Position vor dem Publikum hat also nichts mit Selbstdarstellung zu tun, sondern mit Verständlichkeit und Wirkung.
Wenn du den Fokus bewusst auf dein Thema legst, entlastet dich das. Dein Selbstvertrauen kann wachsen, weil du nicht mehr über dein Auftreten grübelst, sondern dich auf das konzentrierst, was du vermitteln möchtest. Du wirst so zum Instrument, das ein Thema zum Publikum bringt. Nicht mehr und nicht weniger.
Gerade wenn du denkst, dir liege das Präsentieren nicht, kannst du dir sagen: Es ist egal, ob es dir liegt. Entscheidend ist, dass du etwas weißt, das andere wissen möchten. In dem Moment darfst du es einfach weitergeben, ohne deine eigene Person in den Mittelpunkt zu stellen. Ob dein inneres Selbstvertrauen schwankt, fällt dabei oft weniger auf, als du denkst – und verliert an Bedeutung, sobald dein Thema im Vordergrund steht.
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