Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Selbstständigen Deutschland e.V.

Rückblick auf die Zukunftswerkstatt der Regionalgruppe Berlin am 02.05.2017 bei und mit der Vernetzt geht’s weiter UG, Mariendorf

Ziel der Veranstaltung: Verständigung über künftige Themen und Projekte

Die Regionalgruppe Berlin ging im Mai ans Eingemachte und trat an die Mitglieder-Basis heran mit der Frage: Wo soll’s hingehen mit der Regionalgruppe? Gefragt waren Ideen, Input zu Themen, Wünsche zur Gründung von Arbeitsgruppen und an den Verband heranzutragende Anliegen.

 

Annette Lang, VGSD-Mitglied der ersten Stunde, hatte die Idee zu einem Format, das sie zusam-men mit ihrem Teampartner Daniel Trumbach von „Vernetzt geht’s weiter“ mit der Regionalgruppe durchführen wollte. Im Ergebnis waren alle Beteiligten überrascht über den enormen kreativen Input und den tollen Austausch, der bei der Veranstaltung zustande kam. Wir werden euch auf dem Laufenden halten, was aus den Ideen und Projektvorschlägen geworden ist. Nachfolgend findet ihr das Protokoll zur „Zukunftswerkstatt“.

 

Ablauf

Start der Veranstaltung war um 19.00 Uhr mit einer Vorstellungsrunde. Um diese möglichst knapp zu gestalten und gleichzeitig einen Überblick der unterschiedlichen Kompetenzen der Anwesenden zu erhalten, stand diese unter dem Fokus „Was ist meine Expertise?“

Dafür waren alle angemeldeten Teilnehmenden im Vorfeld gebeten worden, sich drei Schwerpunkte zu überlegen. Diese wurden visualisiert und fotografiert, die Foto-Dokumentation wird den Teil-nehmenden für mögliche Vernetzungswünsche per Email zur Verfügung gestellt.

Die klar vorgegebene und knapp zu haltende Selbstpräsentation als Einstieg bot Anknüpfungs-punkte für die später folgenden Gespräche und den Austausch untereinander. Die klare Formvorgabe bei der Vorstellungsrunde wird als Anregung in künftige Regionaltreffen mitgenommen.

Die beiden Moderatoren Annette Lang und Daniel Trumbach

Moderiert von Annette Lang und Daniel Trumbach wurden Themenwünsche und Fragestellungen für die Regionalgruppe Berlin zusammengetragen. Auch diese sollten im Vorfeld von den Teilneh-merinnen und Teilnehmern der Zukunftswerkstatt im Vorfeld bereits vorbereitet werden..

Getrennt nach Wünschen für Themen, Projekte und Initiativen und konkreten Angeboten wurden die Stichpunkte zunächst an den vorbereiteten Flipcharts gesammelt. Die Gewichtung von Interessenschwerpunkten im Sinne eines ersten Eindrucks besonders beliebter Themen erfolgte durch Klebepunkte.

 

Vorbereitende Fragen im Vorfeld

  1. Bitte formuliere für die Vorstellungsrunde drei Schwerpunkte, in denen Du eine besondere Expertise vorweisen kannst. Bitte reduziere Deine Darstellung auf einen Satz je Schwerpunkt.
  2. Welche Erwartungen hast Du an die Regionalgruppe-Berlin als Teil des VGSD e.V.?
  3. Welchen Projekten, Themen und Initiativen sollte/könnte sich die Regionalgruppe Berlin  aus Deiner Sicht künftig widmen?

 

Dokumentation Ergebnisse

I. Themen mit Relevanz für den Verband überregional:

  • Sammlung von Gesetzen (z. B. über eine Telko), die kleine Unternehmen besonders stark be-lasten, um diese als Verband „anzugreifen“
  • Projektidee (Roland Hoppe, Thomas Andersen): Historische Aufarbeitung des Begriffs „Selbst-ständigkeit“ evtl. mit Buchprojekt, wissenschaftlicher Begleitung, interaktiver Webseite, Wikipedia-Beitrag; gegebenenfalls auch unter Einbindung der „Großgruppe“ der Bundesarbeits-gemeinschaft
  • Sammlung von Denkansätzen zu „Alternativen Krankenversicherungsmodellen“, z. B. wie wird dies in anderen europäischen Ländern gehandhabt, Vorbild KSK in Übertragung auf ein Modell für Selbstständige
  • Reduzierung der Vielzahl an Newslettern mit den Veranstaltungshinweisen / Ergebnisberichten zu Telkos durch Übersicht, z. B. monatlich (von der Geschäftsstelle kommen sehr viele Emails, Vorschlag: bündeln, strukturieren, sehen, wo sich die Mailfülle reduzieren lässt, um Spamgefühl zu vermeiden)

II. Wünsche für Projekte/Themen/Initiativen (mit Ranking):

  1. Überregional: AG „Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Belange von Einzelun-ternehmen“ (Heinrich Tenz) (12 Punkte): sollte überregional und regional angedacht werden, evtl. Toolsammlung zusammenstellen, nachdenken über VGSD e.V. – Konferenz „Digitalisierung“
  2. „Individuum und Netzwerk“ (Andrea Streese) (9 Punkte): gemeinsam konkretisierte Formate könnten sein: AG „Netzwerken“, Workshop, World Café
  3. AG „Unternehmensnachfolge“ (Annette Lang) (4 Punkte)
  4. kurze persönliche Berichte aus der Verbandsarbeit und zu politischen Tendenzen im Rahmen der regelmäßigen Stammtische (Annette Lang) (3 Punkte)
  5. Suche nach einem zweiten Sprecher für die Regionalgruppe Berlin -> Annette Lang bot sich an, z.B. die Organisation des Stammtisches wechselseitig mit Elke vorzunehmen

III. Angebote für Projekte/Themen/Initiativen (mit Ranking):

  1. Überregional: Zusammenstellen von Checklisten für Soloselbständige (u.a. zu Sozialversiche-rung, Rentenversicherung, branchenspezifisch: Thomas Andersen (9 Punkte), benötigt 5 Mit-streiter, die noch gesucht werden müssen; passt zur im Rahmen der Veranstaltung kommuni-zierten Erwartung an die Regionalgruppe einer klaren Beratung zu Altersvorsorge, Krankenver-sicherung und Steuern
  2. „Vertrieb – einfach selbst aufbauen“ (Claudia Blume) (5 Punkte): hier ergab die Diskussion die Idee zur Bildung einer AG „Vertrieb“ oder einem Jour Fix zum Thema durchzuführen; der Wunsch zu Überlegungen zu Preispolitik in Berlin-Brandenburg wurde gleich dem Thema zuge-ordnet; wegen des Mehrwerts des Themas für Teilnehmende wurde angeregt, jeweils einen Teilnehmerbetrag zu erheben, um Referenten ein Honorar zahlen zu können;
    Ergebnis: Claudia Blume und Annette Lang werden einen Terminvorschlag unterbreiten, an dem sich die neue „AG“ erstmalig trifft (noch ohne Teilnahmebeitrag) und mit einem Kickoff weitere Rahmenbedingungen und die Vorgehensweise erarbeitet
  3. Interkulturelle Kompetenz (Xixi Wang) (2 Punkte) – Format: Workshop und/oder Vortrag
  4. Aufbau und Pflege einer Unterseite VGSD.de/Berlin mit allen Vorträgen als Archiv und Initiativen (Thomas Andersen) (2 Punkte), zusätzlich 4-5 benötigte Mitstreiter; Elke Koepping wird dies mit dem Vorstand besprechen
  5. „Erfahrungswerte der Zukunftswerkstatt überregional transportieren“ (Annette Lang) o. Punkte

IV. Angebote für Workshop-/Vortragsthemen (ohne Ranking, werden für die Veranstaltungen ab Herbst aufgegriffen):

  • Vortrag/WS „Change Management“ (mögliche Dauer zwischen Vortrag 1 Stunde und Semi-nar/Schulung bis eine Woche) Andrea Streese
  • Vortrag „Sensibilisierung für rechtliche Aspekte einer Webseite“ Kerstin Müller
  • Vortrag „Kriterien einer erfolgreichen Webseite“, 30 min, auch als Webinar Kerstin Müller
  • Vortrag „Digitalisierung, Agile Transformation von Organisation und Arbeit“ Impulsvortrag 20 – 60 min. Birgit Heinz
  • Vorträge zu „Sponsoring & Marketing“ sowie „Networking“ Thomas Knick
  • Vortrag „eCommerce“ und „Online-Payment“ Xixi Wang
  • Vortrag „Business Modell Canvas“ mit praktischer Übung Thomas Knick
  • Vortrag „Nachfolge frühzeitig“ Frank SchachAndrea Streese sucht im Rahmen ihrer Coaching-Ausbildung einen Coachee und bietet dies einem Mitglied der Regionalgruppe an.

V. Erwartungen an die Regionalgruppe Berlin (Sammlung ohne Namen):

  • straffere zeitliche Gesprächsführung der Stammtisch-Treffen
  • sich gegenseitig ergänzen
  • Kooperation/Networken
  • Infobrücke zwischen Mitglied, AG’s, Leitung und anderen Regionalgruppen
  • persönliche Treffen, damit aus vielen Einzelnen eine Gruppe/ein Team wird
  • Standortvorteile nutzen
  • Kennenlernen von Leuten mit Synergien (Beruf und Hobby)
  • konkrete Zusammenarbeit (mit ? versehen)
  • Aktivierung von Menschen, die etwas produzieren

 

Fazit

Das Format „Zukunftswerkstatt“ hat funktioniert, das Feedback war positiv. Durch die rege Diskus-sion, die sich bei der Konkretisierung ergab und die Fülle der Angebote und Ideen, wurde das angesetzte Zeitfenster von 2 Stunde etwas überschritten.

Die Anzahl der konkreten Gedanken und Vorschläge war überraschend und höchst divers und zeigt das große Potenzial der Regionalgruppe Berlin sowie das Interesse, gemeinsam aktiv zu sein.

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