Umfrage zum Bürokratieaufwand für Selbstständige

Bürokratie bedeutet für Selbständige: Zeit, die man für mühsame und umständliche Verwaltungsarbeiten aufwenden muss, statt Kunden zu akquirieren oder fakturierbare Leistungen zu erbringen.

Solo- und Teilzeitselbstständige leiden darunter ganz besonders, denn sie haben ähnliche Pflichten wie größere Unternehmen, aber ein viel kleineres Zeitbudget.

 

Wie viel Zeit kostet Bürokratie uns Selbstständige?

Wie viel Zeit die deutsche Bürokratie tatsächlich in Anspruch nimmt und welche Kosten sie somit mittelbar bei den Selbstständigen verursacht, weiß niemand ganz genau. Das Start-up Kontist, das Bankkonten speziell für Selbstständige anbietet, möchte das nun herausfinden und hat sich dazu einen – erfreulich kurzen – Online-Fragebogen überlegt.

Nimm dir wenige Minuten Zeit und beantworte ihre kurzen Fragen über dich und deine Administrationsabläufe.

Deinen Namen brauchst du nicht anzugeben. Deine E-Mail-Adresse (Angabe freiwillig) verwendet Kontist zum Versand der Umfrageergebnisse und löscht sie dann wieder.

Wir hoffen, dass spannende Ergebnisse herauskommen, die wir vielleicht sogar gegenüber der Politik ins Feld führen können.

4 Kommentare

  1. Angelika schreibt:

    Ich finde die Fragen nicht gut:
    1.) Neuerdings verwende ich deutlich Zeit für die GoBD-gerechte Archivierung, die seit 01.01.17 vorgeschrieben ist, ich schätze das sind 2 h pro Monat. Wenn man das nicht macht, kann man bei einer Betriebsprüfung erhebliche Probleme bekommen. Es gibt dafür käufliche Softwarelösungen, die sind für einen Ein-Personen-Betrieb zu teuer, also archiviere ich elektronische Belege aufwändig per Hand nach Prozeduren, die ich mir erarbeitet habe. Den Zeitaufwand dafür kann man in dem Fragebogen aber gar nicht eintragen. Daher gibt mein Ausfüllen des Fragebogens einen falschen Eindruck.
    2. Was ist mit Dingen wie z.B. Anmelden von Rundfunkgebühr und Formulare, die einem die Bank zuschickt wegen Verhinderung von Geldwäsche? Auch das ist Bürokratie, wird in dem Fragebogen aber nicht abgefragt. Es fehlt die Frage nach „Sonstiges“.
    3. Ich lasse Dinge vom Steuerberater machen. Bei vielen Fragen habe ich daher Zeitaufwand „null“ eingetragen. Aber ich muss den StB natürlich bezahlen, so gesehen ist das auch Zeit (muss arbeiten, um das Geld für den StB zu verdienen). Das sieht der Fragebogen nicht vor.
    Also mit diesem Fragebogen gewinnt man verfälschte Ergebnisse. Schade.
    🙁

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    1. Alex schreibt:

      Zustimmung. Der Aufwand des Steuerberaters gehört mit gerechnet, wenigstens als Kostenfaktor.

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  2. Kou schreibt:

    Zum Glück blockt mein Browser Plugin auf der Fragebogen Seite insgesamt 16 URLs, Cookies und Tracker die mich ausspionieren wollen.
    Leider lässt sich der Fragebogen danach nicht verschicken…

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  3. Annegret schreibt:

    Die Fragen finde ich zum Teil suboptimal. Zum Beispiel fehlt, wieviel Zeit man benötigt, um sich auf die verschärfte europäischen Datenschutzgrundverordnung einzustellen, die ab Mai 2018 gelten wird. Ich habe das bei Rechtsfragen mit angegeben. Aber es wäre gut gewesen, wenn dies gesondert abgefragt worden wäre.
    Sehr unglücklich finde ich Frage 10. Dort kann man auf zwei (oder sogar vier) verschiedene Fragen nur eine Anwort geben. Denn man wird zuerst gefragt, ob man sich um berufliche und krankheitsbedingte Risiken selbst sichert. Die nächste Frage ist, ob man sich um die Alterssicherung und die von Hinterbliebenen kümmert. Ich hätte eigentlich unterschiedliche Antworten gegeben, konnte aber nur eine Standardantwort geben.

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