Who is who: Danielle Böhle

2010 habe ich mich selbständig gemacht und dafür den für mich idealen Beruf erfunden. Ich habe meine Leidenschaft für gute Kommunikation, mein Interesse an Menschen und meine Lust anderen etwas zu vermitteln in einen Topf geworfen und Angebote für einen Markt entwickelt, der mir besonders am Herzen liegt: Der gemeinnützige Sektor. Nun setze ich mein Wissen als Dipl.-Psychologin und Marktforscherin dafür ein, Kommunikation mit Spendern wertschätzend und wirkungsvoll zugleich zu gestalten.

Den VGSD habe ich seit seiner Gründung verfolgt. Ich fand es sehr gut, dass es einen Verband gab, der sich nicht nur um die „Größeren“ kümmert. Ich fühle mich als Soloselbständige sehr wohl. Die besonderen Problematiken, die es für uns gibt, greift der VGSD gut auf und leistet mehr als manch großer, etablierter Verband. Daher habe ich meine „Verbandscheu“ irgendwann aufgegeben und bin beigetreten, um die vielen Aktivitäten, von denen ich profitier(t)e, finanziell zu unterstützen.

2017 startete die Petition „Faire Beiträge“, bei der ich mich aktiv engagiert habe. Ein Thema, das mich seit Beginn meiner Selbständigkeit beschäftigt – und geärgert – hat. Ich bin überzeugt, dass das Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung eine wichtige Säule in unserer Gesellschaft ist. Ich musste jedoch schnell einsehen, dass Selbständige hier solidarischer sein müssen als Angestellte. Und die geringverdienenden Selbstständigen profitieren nicht, sondern geben nicht selten ihre Selbstständigkeit wegen der Beiträge auf. Ich stand in den Anfangsjahren selbst vor dieser Entscheidung. Das ist nicht gerecht! Alle sollten gemäß ihres Verdiensts und gleich verbeitragt werden. Unser Status (Selbständige vs. Angestellte) darf dabei keine Rolle spielen.

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