Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

Verband der Gründer und
Selbstständigen Deutschland e.V.

Wie können wir als Selbstständige – und als VGSD – die Umwelt besser schützen?

Reinhard Mohr fährt für den VGSD nach Helsinki und benötigt deine Unterstützung, Foto: Autor

Müssen wir künftig noch alle zusammenkommen, um unsere VGSD-Mitgliederversammlungen abzuhalten? Wäre es nicht umweltfreundlicher, das Treffen virtuell durchzuführen? Alle Teilnehmer mit VR-Brillen auf dem Kopf. Von zu Hause in Hannover, Hamburg oder Hameln, statt in München oder Berlin?

Brauchen wir eigentlich immer noch Visitenkarten? Oder gedruckte „Der-VGSD-stellt-sich-vor“-Broschüren (die gibt’s auch jetzt schon umweltfreundlich als PDF)?

Sollten wir und unser Verband uns in der heutigen Zeit nicht eher digital, sauber und „rückstandsfrei“ informieren, austauschen und vernetzen?

Oder sollten wir – über 3.600 kleine Unternehmen im VGSD uns zusammentun? Um beispielsweise als „gemeinsamer Energieabnehmer-Block“ ein günstiges Angebot für Ökostrom zu erhalten? So dass wir nicht nur der Umwelt etwas Gutes tun – sondern auch noch dem eigenen Geschäftskonto?

 

Deine Anregungen für Helsinki!

Was ist deine Antwort auf diese Fragen? Oder sollten wir uns vielleicht ganz andere Fragen stellen? Was tust du schon jetzt, in deinem Büro oder auf Geschäftsreisen, um die Umwelt zu schonen? Welche nachahmenswerten Erfahrungen hast du für andere Mitglieder?

Der Hintergrund zu diesem Aufruf (und zu diesem Artikel) ist der folgende: Über den VGSD habe ich nach einem Bewerbungsschreiben eine persönliche Einladung zur „SME Assembly Helsinki 2019“ erhalten. Dies ist eine jährliche Konferenz, die von der EU-Kommission ausgerichtet wird. Sie widmet sich ausschließlich den Sorgen der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Thema dieses Jahr in Finnland vom 25. bis zu 27. November: Klimawandel und nachhaltige Ökonomie.

 

Was kann ich als einzelner Selbstständiger tun?

Illustration/Foto: Pixabay, Alexas_Fotos

Die Frage „Was kann ich als einzelner Selbstständiger tun, um die Klimaerwärmung zu bekämpfen?“ soll dort innovativ und scheuklappenfrei diskutiert werden. Um auf neue Ideen zu kommen. Um das Potenzial zu nutzen, das in den Millionen kleiner und mittelständischer europäischer Unternehmen schlummert.

Aber wohl auch: Um aus dieser Konferenz heraus Strategien zu erarbeiten, die über die Europäische Kommission dann in die nationale Politik zurückwirken und vielleicht sogar in künftige EU-Richtlinien einfließt. Klar ist, dass solche Maßnahmen auch wirklich der Umwelt zu Gute kommen müssen und sie nicht einfach nur zu noch mehr Bürokratie führend dürfen!

Hier kommt der VGSD ins Spiel: Gerne möchte ich eure Ideen und Beispiele sammeln, um dann ausgewählte in Helsinki vorzustellen. Als Teilnehmer in Arbeitsgruppen oder bei der Diskussion im Plenum. Bitte nutzt die Kommentarfunktion unter diesem Artikel oder schreibt eine Mail an die eigens eingerichtete Adresse umwelt@vgsd.de. Ihr könnt damit vielleicht nicht die Welt bewegen – aber wir alle zusammen können ihr wenigstens einen kleinen Ruck in die richtige Richtung geben!

 

Was ich für die SME-Konferenz in Helsinki im Gepäck haben sollte:

  • Einsichten, Ansichten und Meinungen zu den Themen „Kampf gegen den Klimawandel“ und „nachhaltiges Wirtschaften“ – stets aus der Perspektive kleiner und mittlerer Unternehmen.
  • Best-Practice-Beispiele aus eurem eigenen Alltag als Selbstständige: Was habt ihr „entdeckt“, in eurem Unternehmen entwickelt, und was hat nicht funktioniert?
  • Welche politischen oder sozialen Einflussmöglichkeiten können wir als Selbstständige nutzen, um den Klimawandel zu bekämpfen – und um damit auch unsere unternehmerische Zukunft zu sichern?

Das reicht von der Müllreduzierung und -trennung im eigenen Büro, über energieeffiziente Heizungen, Lampen und Computer bis hin zu unternehmerischen Fahrgemeinschaften. Oder kennt ihr eine gute App, die euch hilft, euren „carbon footprint“ zu reduzieren?

Können wir es schaffen, dass nicht um 9 Uhr DHL mit dem Lieferwagen vor der Bürotür steht, um 11 Uhr der UPS-Fahrer klingelt, wir selber um 16 Uhr mit dem Auto die Rechnung zum Briefkasten fahren, und um 21 Uhr schließlich noch der Same-Day-Delivery-Service von Amazon die dringend benötigte Tintenpatrone für den morgigen Bürotag vorbeibringt?

 

Heute kommentieren – nächste Woche Thema bei der EU

Was immer euch wichtig erscheint: Nutzt die Kommentarfunktion oder mailt es mir sofort zu! Ich werde es dann nächste Woche in Helsinki in die Waagschale werfen – und euch nach meiner Rückkehr über die Ergebnisse berichten. Danke!

Euer  Reinhard Mohr

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