Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Jetzt als Mitschnitt: Der Kampf um Corona-Hilfen als Orchesterwerk – gestaltet von im VGSD aktiven Musikern

Dirigent und VGSD-Mitglied Noam Zur, Foto: Maxim Reider, ArtPro Artist Management

(Update vom 02.12.20) Das angekündigte musikalische Event der VGSD-Mitglieder und Berufsmusiker Fiona Stevens (Violine), Noam Zur (Dirigent), David Erler (Altus) hat gestern Abend stattgefunden und wurde per Livestream via YouTube übertragen. Im Livestream waren immer wieder begeisterte und anfeuernde Kommentare der Zuschauer zu sehen. Thema war die Corona-Krise und der Kampf für wirksame staatliche Hilfen.

Die Aufzeichnung steht jetzt auf YouTube bereit. Bitte spult bis ca. Minute 9:30 vor, da hier die eigentliche Veranstaltung beginnt. (Eine Einbettung des Videos auf unserer Seite ist aufgrund der technischen Einstellungen leider nicht möglich.)

 

Der Kampf um Corona-Hilfen heute als Orchesterwerk: Livestream mit Musikern, die im VGSD aktiv sind

(Beitrag vom 01.12.20) Wenn politisches Engagement, Corona-Krise und die gemeinsame Leidenschaft für die Musik aufeinandertreffen, kann es zu innovativen Projekten kommen. Die VGSD-Mitglieder und Berufsmusiker Fiona Stevens (Violine), Noam Zur (Dirigent), David Erler (Altus) und einige weitere Mitstreiter haben sich erst während der Pandemie gefunden – und im digitalen Zusammenspiel ein Werk geschaffen, das in vier Akten eine emotionale Geschichte von Kulturschaffenden erzählt, die durch die Covid-19-Krise steuern. Die Akte finden im Wechsel in Nordrhein-Westfalen und in Sachsen statt.

 

Fiona Stevens, Violonistin, Foto: FS

Musikalisch-politisches Engagement im Livestream

Unter dem Titel „Status Quo?“ wagen die Aufführenden, die unter anderem zum „ensemble 01 Chemnitz“ und zu „zamus Köln“ gehören, eine musikalische Reise durch die Covid-19-Pandemie. Das zamus Köln ist als Koproduzent Veranstalter des Abends. Das Ganze ist am heutigen Dienstag, 1. Dezember, ab 19 Uhr im Livestream via Youtube zu sehen und zu hören.

 

Aktivisten und Musiker

Petent und Altus David Erler, Foto: Björn Kowalewsky

„Wir möchten einen Weg zeigen, auch in solch einer Pandemie-Situation künstlerisch und kreativ zu sein, ohne dass auf herkömmliche Treffen zurückgegriffen werden kann“, sagt Dirigent Noam Zur, der in der Krise einen offenen Brief prominenter Künstler und Kulturorganisationen an die Bundeskanzlerin verfasst und koordiniert hat, den der VGSD natürlich auch mitgezeichnet hat. Bei diesem Projekt dirigiert er nicht, hier ist er als Komponist dabei. David Erler hat mit seiner Petition, die Hilfen für Freiberufler und Künstler während des Shutdowns fordert, 290.286 Unterschriften gesammelt. Eine seiner Reden wurde für das gemeinsame musikalische Werk von Komponistin Abigél Varga vertont, David wird das Stück im Livestream singen. Ansonsten werden Werke von Johann Christoph Bach, Johann Sebastian Bach, Paul Ben-Haim, Antonio Caldara, Erich Fried, Hermann Hesse, Eugène Ionesco, Iris ter Schiphorst, Abigél Varga und Noam Zur präsentiert.

Die Performance, die pro Akt etwa 20 bis 25 Minuten dauert, ist kostenlos, die Aufführenden bitten allerdings um eine Spende an eine Organisation, die Betroffene im Kulturbereich unterstützt. Mehr Informationen erhältst du auf der Website des Projekts.

Ansonsten gilt: Am Dienstag den 1. Dezember, ab 19 Uhr einfach auf den im Livestream via Youtube klicken und dabei sein. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

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