Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Deutsche Bank porträtiert unser Berliner Mitglied Philipp Hentschel in Video über „On-demand-Society“

„Alles was Du brauchst, um ein Unternehmen zu gründen, ist ein Laptop, eine Internetverbindung, die eigene Arbeitskraft und gute Ideen“ erklärt Philipp Hentschel zu Beginn eines gut dreiminütigen Videos, das die Änderungen in der Arbeitswelt beschreiben soll.

 

 

Philipp (Jahrgang 1983) ist Gründer von Welance, einem Kollektiv aus Kreativen und IT-Freelancern mit eigenem Coworking Space in Berlin Kreuzberg. Er engagiert sich seit über 2 Jahren im VGSD, stellt Räume für die Berliner Regionaltreffen zur Verfügung und unterstützt zusammen mit seinen Kollegen die Kampagne „freelancers-europe.org„, die Joel Dullroy initiiert hat.

 

Er erscheint in dem ersten Video einer ganzen Reihe, die unter dem Titel „Economy Stories“ über wirtschaftliche und gesellschaftliche Trends berichten werden. Wie man am Ende des Videos erfährt, wird das Projekt von der Deutschen Bank finanziert.

 

Im Video geht es um die „On-demand Society“ – den Begriff höre ich hier zum ersten Mal. Trendforscher Eike Wenzel übersetzt dies mit „Realzeitgesellschaft“. Digitalisierung sei eigentlich nichts anderes, als Daten unabhängig von Raum und Zeit zu nutzen. Alle Daten stehen jederzeit auf Abruf bereit. Diese Möglichkeit verändere die Art wie wir arbeiten, aber auch die Erwartungen unserer Kunden.

 

Was bedeutet das für Gründer? Man müsse vernetzt sein, einfache Prozesse haben, einfach ansprechbar sein, neue Entwicklungen und Tools möglichst früh verstehen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Wer nicht weiß, wie man digital Marketing macht, digital verkauft, digital zusammenarbeitet, der wird nicht mehr geschäftsfähig sein.

 

Philipp sieht die Chancen in dieser Entwicklung: Sein Kollektiv arbeitet onlinebasiert zusammen, telefoniert über VOIP, verteilt Aufgaben über webbasierte Projektmanagementtools. Eigentlich wird alles unabhängig von Raum und Zeit produziert.

 

Philipp war niemals fest angestellt (er verbindet das wie viele seiner Generation eher mit Ungewissheit als mit Sicherheit) und bewegt sich seit über 12 Jahren in flexiblen Strukturen. Er arbeitet als Unternehmer, Projektmanager & Berater mit Fokus auf Onlineprojekten. Seine Leidenschaft sind neue Arbeitsmodelle, moderne Organisationen und die Chancen der Digitalisierung.

 

Im März ist er auf dem WIP-Kongress „Work in Progress“ in Hamburg als Redner eingeladen und wird mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gewerkschaften diskutieren – und dabei die Positionen des VGSD vertreten. Leitthema des diesjährigen Kongresses ist der „Wert von Arbeit“. Wen das Thema interessiert: Die Eintrittskarten sind für einen Kongress dieser Art vergleichsweise günstig (Tagesticket ab 30 Euro, ermäßigt ab 15 Euro).

 

 

 

 

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