Dokumentiere deinen Kampf gegen die Bürokratie in der Fallsammlung der Bonhoff-Stiftung

Mit Christa Weidner (hier links) und Tim Wessels haben schon zwei VGSD-Mitglieder den Werner-Bonhoff-Preis gewonnen. Foto: Bonhoff-Stiftung, Katja Hoffmann

Als Selbstständige/r bist du in viel größerem Maße mit  Bürokratie, Zwangsabgaben und Rechtsunsicherheit konfrontiert als Konsumenten und Angestellte.

Wenn auch du schon gegen Bürokratie angekämpft hast oder von besonders skurillen Bürokratie-Erfahrungen berichten kannst, dann nutze dazu das Formular „Bürokratie-Therapie“ auf der Website der Stiftung, mit dem du dich zugleich um den Werner-Bonhoff-Preis bewirbst.

Du musst lediglich drei kurze Fragen beantworten und die Mitarbeiter/innen der Stiftung melden sich bei dir und dokumentieren bei Interesse deinen Fall, wenden sich ggf. in Absprache mit dir an die Verwaltung. Dein Fall findet dann den Weg in eine Online-Fallsammlung. Damit bewirbst du dich zugleich um den von der Stiftung vergebenen Preis.

Seit Jahren arbeiten wir eng mit der Werner-Bonhoff-Stiftung zusammen. Zwei unserer Mitglieder haben bereits den mit 50.000 Euro dotierten Werner-Bonhoff-Preis erhalten. Mit diesem Preis werden Menschen ausgzeichnet, die bürokratische Hürden nicht einfach stumm hinnehmen, sondern sich gegen sie zur Wehr gesetzt, um so auch für andere eine Verbesserung zu erreichen.

Ort
  • Überall via Internet
Kategorie
  • Schreiben / Inhalte
Zeitaufwand

30 bis 60 Minuten benötigst du, um den Fragebogen auszufüllen. Es folgen ggf. ein oder mehrere Telefonate bzw. ein E-Mail-Austausch mit den Stiftungsmitarbeitern.

Voraussetzungen
  • Du hattest mit einer besonders ärgerlichen Form von Bürokratie, Zwangsabgaben oder Rechtsunsicherheit zu tun und hast gegen diese angekämpft oder eine kreativen Weg gefunden, sie zu umgehen.
  • Du bist bereit, diese Erfahrungen zu teilen.
So geht es im Detail
  1. Die erste Frage des Online-Fragebogens bezieht sich auf die bürokratischen Hürde, gegen die du dich aufgelehnt hast. Das ist recht weit auszulegen. Es muss es sich nicht um einen konkreten Konflikt und auch nicht um eine staatliche Verwaltung im engeren Sinne handeln. Tim Wessels zum Beispiel hat den Preis 2013 für seine Petition gegen die damals geplante Altersvorsorgepflicht erhalten.
  2. Beschreibe dann in drei bis vier Sätzen, was was von dir verlangt bzw. was dir verweigert wurde und was dir dabei als Hemmnis erschien.
  3. Ebenfalls in drei bis vier Sätzen solltest du beschreiben, wie du dein unternehmerisches Ziel dennoch, schneller oder anders zu erreichen versucht hast. Manchmal gehört dazu ein langwieriger Schriftverkehr, das Führen eines Prozesses, das Einschalten von Medien, das Durchführen einer Petition oder ähnliches.
  4. Nach dem Ausfüllen meldet sich die Stiftung bei dir und bittet dich ggf. um Nachweise zu den einzelnen Aussagen. Die Juristinnen der Stiftung dokumentieren deinen Fall und veröffentlichen ihn auf der Website (Fallsammlung) der Stiftung. Das erhöht deine Glaubwürdigkeit gegenüber Politikern und Journalisten!
  5. Bitte lass uns wissen, wenn deine Falldokumentation von der Stiftung veröffentlicht wurde, damit auch wir darüber berichten können.

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