Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Ergebnisse der VGSD Experten-Telko „Richtig absichern gegen Erwerbs-, Berufs- und Arbeitsunfähigkeit”

Experte: Sven Kesberger
Moderatorin: Elke Koepping
Co-Moderatorin: Regina Lautenschläger

 

In der Experten-Telko vom 07.07.2015 gab Sven unter anderem zu diesen Fragen Auskunft:

  • Was passiert, wenn ich aufgrund eines schweren Unfalls oder Erkrankung längere Zeit nicht mehr arbeiten kann? Wie kann ich meine Arbeitskraft absichern?
  • Worin liegt der Unterschied zwischen Erwerbs-, Berufs- und Arbeitsunfähigkeit?
  • Gibt es Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)?
  • Vor der Absicherung steht eine Risikoprüfung. Was mache ich bei Vorerkrankungen?
  • Welche Angaben soll ich im Antrag machen?
  • Wie finde ich das richtige Produkt und den passenden Anbieter zur Absicherung meiner Arbeitskraft?

 

Hier die Aufzeichnung der Telko:

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Wer sich gerne über Svens Angebot als Finanzexprte informieren möchte, der kann dies hier tun.

2 Kommentare

  1. Steffen Sommerfeld schreibt:

    Da es sich bei den Interessenten um Selbstständige handelt(e) vermisse ich doch komplett die Erwähnung, besser Problembenennung das es – zumnidest meines Wissens – keinen Versicherer für die Berufsunfähigkeit gibt der auf eine Klausel zur betrieblichen Umorganisattion bei Selbstständigen verzichtet. – „angemessenen Maßnahmen zur betrieblichen Umorganisation“

    Bedeutet tritt ein anerkannter BUZ Fall ein kann der Versicherer verlangen das der Versicherte seinen Betrieb so reorganisiert das er einen Tätigkeit nachgehen kann. Bspw. Softwareentwickler kann jemanden anstellen der seine Tätigkeit übernimmt etc.
    Der Nachweis das eben dies nicht möglich ist darf dann der Versicherte erbringen.

    Also selbst wenn die Berufsausübung zu 100% durch ärztliches Gutachten für unmöglich erklärt wird bedeutet diese – für Selbstständige – NICHT automatisch das der Versicher auch bezahlt.

    http://openjur.de/u/566230.html

    oder

    https://www.freiberufler-blog.de/so-sichern-sich-freiberufler-gegen-berufsunfaehigkeit-ab/

    „In allen Berufsunfähigkeitsversicherungen ist das Verweisungsrecht der Versicherungsgesellschaft ein Stolperstein für Freiberufler: Denn eine Verweisung ist immer dann möglich, wenn eine betriebliche Umorganisation oder eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes dazu führen würde, dass der Freiberufler noch weiter in seinem Unternehmen arbeiten könnte. Seine finanzielle und organisatorische Stellung muss ihm dabei zwar erhalten bleiben, und die Umorganisation muss auch betrieblich sinnvoll sein, ohne den Unternehmer wirtschaftlich zu sehr zu belasten: Aber trotzdem sorgt die Verweisungsklausel immer wieder für gerichtliche Auseinandersetzungen“

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  2. Sven Kesberger schreibt:

    Korrekt, das Verweisungsrecht bei Umorganisationsmöglichkeiten besteht. Allerdings muss in den meisten Fällen die Umorganisation wirtschaftlich zweckmäßig sein, ohne erheblichen Kapitaleinsatz erfolgen und die bisherige Stellung als Selbstständiger muss im Wesentlichen unverändert bleiben.
    Die hervorgerufenen Einkommenseinbußen dürfen laut aktueller Rechtsprechung nicht über 20 % liegen.
    Auch muss die im Rahmen der Umorganisation ausübbare Tätigkeit zumutbar sein, d. h. aufgrund der Gesundheitsverhältnisse ausübbar sein sowie der Ausbildung und Erfahrung und der bisherigen Lebensstellung entsprechen.
    Für Akademiker mit über 90% Bürotätigkeit verzichtet z. B. die Alte Leipziger auf die abstrakte Prüfung einer Umorganisationsmöglichkeit bei Selbständigen,

    Neben der Berufsunfähigkeitsabsicherung gibt es aber auch die besprochenen Alternativen, bei denen diese Problematik nicht besteht. Z. B. der o. g. Softwareentwickler der einen Verlust der Sehkraft hat erhält auch aus anderen Absicherungsmöglichkeiten seine Leistungen.

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