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Experten-Tipp In vier Schritten zur gewaltfreien Kommunikation

Ein Berufsleben ohne Angriffe, Verteidigung und Machtgehabe – das ist das Ziel der gewaltfreien Kommunikation nach US-Psychologen Marshall B. Rosenberg. In der Experten-Telko zum Thema "Gewaltfreie Kommunikation im Business: Missverständnisse vermeiden und Vertrauen schaffen" erklärte Kathy Weber, Leiterin der Kathy Weber Moderatorenschule, die Grundprinzipien einer solchen Kommunikationsstrategie. Um folgende geht es:

Kathy Weber ist Gründer- und Leiterin der Kathy Weber Moderatorenschule

Bedürfnisse achten – die eigenen und die der Kollegen

  1. Beobachten statt bewerten. Ein Gespräch, das mit einer Bewertung oder einer Schuldzuweisung beginnt, stellt einen Angriff dar, während eine möglichst objektive Beschreibung der Situation der konstruktiven Klärung dient. "Du bist heute 20 Minuten später gekommen als vereinbart. Was war eigentlich los?" ist freundlicher als "Immer bist du zu spät, auf dich ist kein Verlass!".
  2. Die eigenen Gefühle wahrnehmen und formulieren. Sätze wie "Ich bin genervt davon", "Ich hab mir Sorgen gemacht" erklären, warum die Situation als Konflikt verstanden wird.
  3. Sich über seine Gefühle im Klaren zu sein, hilft dabei, das dahinterstehende Bedürfnis zu erkennen: etwa das Bedürfnis nach Zuverlässigkeit oder Klarheit.
  4. Als Ergebnis ist es friedvoller, eine Bitte statt einer Forderung zu formulieren. Eine Forderung ruft eher Abwehrreaktionen hervor, mit einer Bitte wird um Verständnis geworben.

Mehr Tipps zur gewaltfreien Kommunikation für einen besseren Ton im Berufsleben gibt Kathy Weber in der VGSD-Telko, die du hier kostenlos ansehen kannst.

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