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Familienministerium will von Selbstständigen lernen

Wie können Eltern in der Arbeitswelt von Morgen Beruf und Familie vereinbaren? Dieser Frage geht das Bundesfamilienministerium in einem Zukunftsgespräch nach. Dabei erhofft man sich vor allem von Selbstständigen mit Familie Hinweise auf zukunftsfähige Modelle.

In der Einladung zum Zukunftsgespräch werden selbstständige Eltern als potenzielle Vorbilder beschrieben.

Das Zukunftsgespräch des von Manuela Schwesig (SPD) geführten Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend findet am 23. März 2017 in Berlin statt.

Bemerkenswert: Selbstständige werden hier als potenzielle Vorbilder und Trendsetter beschrieben – eine Sichtweise, die viele Freelancer sich auch von Schwesigs Parteifreundin Andrea Nahles wünschen.

In der Einladung schreibt das Familienministerium: "Besonders eine Gruppe von Eltern hat bereits Erfahrung mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für die Vereinbarkeit sammeln können: die selbstständig Berufstätigen, insbesondere die der IKT- und Start-Up-Branchen. Von ihren Erfahrungen wollen wir profitieren, aus ihren Hinweisen lernen, denn sie nutzen häufig bereits heute die Gestaltungsmodelle von morgen."

Ministerium lässt UnternehmerInnen zu Wort kommen

Auf dem Programm stehen neben einführenden Vorträgen Barcamps zu Themen wie "Selbst und Ständig – Zeit, Ressourcen und (Ab-)Sicherung selbstständiger Eltern" und "Gründen als Vereinbarkeitsstrategie?". Übrigens verhält sich das Ministerium auch bei der Auswahl der ReferentInnen vorbildlich: Während andere Bundesbehörden lieber über Selbstständige reden statt mit ihnen, kommen beim Zukunftsgespräch etliche UnternehmerInnen zu Wort.

Andreas Lutz vom VGSD war auch eingeladen und sollte eines der Barcamps leiten. Er musste aber leider absagen, weil er eine andere Veranstaltung in Berlin schon länger zugesagt hatte, die zur gleichen Zeit stattfindet. Er hat an seiner Stelle andere VGSD-Mitglieder vorgeschlagen.

Einladungsflyer

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