Zum Inhalt springen
Wie erreichen wir mehr Rechtssicherheit? - Große Online-Konferenz am 24.6. Jetzt Platz sichern
Mitglied werden

Ist ein Depot diebstahlsicher?

1 Person fragt sich das

Ich habe jetzt schon oft die Altersvorsorge in ETFs empfohlen bekommen, oft auch in Verbindung mit kostengünstigen Internetbanken. Bisher habe ich nur ein "altmodisches" Depot bei meiner Bank und da ist nur ein kleiner Teil meiner Altersvorsorge.

Besteht bei einem (Online-)Depot nicht die Gefahr, dass jemand sich meine Zugangsdaten erschleicht, alles verkauft und ich stehe ohne Altersvorsorge da?

Mitgliederfrage (via VGSD)
Kommentar schreiben
Abbrechen

Du möchtest Kommentare bearbeiten, voten und über Antworten benachrichtigt werden?

Jetzt kostenlos Community-Mitglied werden

1 Antwort

Akzeptierte Antwort

Zum Schutz von Benutzerkonten haben Banken inzwischen die Zwei-Faktor-Authentifizierung als zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Heißt: Beim Login muss z. B. ein PIN-Code eingegeben werden. Dieser PIN-Code wird etwa auf Dein Mobiltelefon gesendet. Ergebnis: Selbst wenn Passwörter in die falschen Hände gelangen, haben Betrüger keinen Zugriff auf Dein Konto. Für den Verkauf von Wertpapieren und für die Überweisung von Guthaben sind zudem meist eigene Freigaben per Mobiltelefon nötig.

Wichtig: Das "altmodische" Depot bei Deiner Bank dürfte den Nachteil haben, dass es unnötige Kosten verursacht, die Deine Rendite schmälern. Das muss nicht sein. Es gibt heute genug Banken, die weder einen jährlichen Depotpreis fordern, noch eine Leistungspauschale. Selbst die Kosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren sind inzwischen sehr niedrig. Daher: wenn Du möchtest, dass breit streuende, kostengünstige ETFs substanziell zu Deiner Altersvorsorge beitragen, schau Dir die Kosten an und erwäge einen Wechsel.

Eine gute Übersicht, um Konditionen aktueller Anbieter vergleichen zu können, findest Du hier: www.modern-banking.de­/vergleich­…rage-2.php

Übrigens, wie aktiv gemanagte Fonds gelten auch ETFs als Sondervermögen. Sie genießen denselben Schutz. Das Geld der Anleger, das in den Fonds liegt, wird getrennt von dem Vermögen, das der Fondsgesellschaft gehört, verwahrt. Falls die Fondsgesellschaft in Zahlungsschwierigkeiten gerät, hat der Insolvenzverwalter nur Zugriff auf das Vermögen der Fondsgesellschaft. Das Geld in den Fonds ist geschützt.

Kommentar schreiben
Abbrechen

Du möchtest Kommentare bearbeiten, voten und über Antworten benachrichtigt werden?

Jetzt kostenlos Community-Mitglied werden

Anmeldung benötigt

Um eine Frage zu beantworten, melde dich bitte zunächst an.
Wenn du noch kein Konto hast, kannst du dich hier kostenlos registrieren.

Antwort zu dieser Frage schreiben
      Alle Angaben verstehen sich ohne Gewähr, unabhängig ob Fragen von Mitarbeitern oder Mitgliedern beantwortet werden.
      Zu keiner Zeit findet eine rechtsverbindliche Beratung statt.
      Zum Seitenanfang

      #

      #
      # #