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Inwiefern beeinflusst uns unser Gehirn darin, bewusste und unbewusste Entscheidungen zu treffen?

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Das Gehirn übernimmt für uns lebenswichtige Aufgaben, wie die Steuerung der Atmung und des Kreislaufs, spielt aber auch eine wichtige Rolle, wenn es um das Treffen von Entscheidungen geht. Wie sehr werden unsere alltäglichen Entscheidungen von unserem Gehirn beeinflusst?

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Bei einer bewussten Entscheidung musst du aktiv nachdenken, bei einer unbewussten Entscheidung denkst du nicht nach, sondern empfindest, nimmst wahr und fühlst.

Nach Daniel Kahnemann, dem Autor des weltweiten Beststellers "Schnelles Denken, langsames Denken" besitzt jeder von uns zwei Systeme: System I und System II.
Das System Eins nimmt Sinneseindrücke wahr und ermittelt direkt von dieser Aussage ausgehend, einen Zusammenhang. Aus diesem resultiert die Handlung.
Das System II hingegen reflektiert die Wahrnehmung und analysiert den jeweiligen Sinneseindruck genauer und tiefgründiger. Erst dann folgt die Handlung.
Im Alltag handeln wir meist impulsiv und nicht rational, das System I dominiert also unser Handeln. Das liegt daran, dass die Verwendung des System I weniger Energie kostet, als die des Systems II.

Wenn du beispielsweise deine eigene Website gestaltest, und diese mit viel Inhalt versiehst, kann es sein, dass du das System II deines Kunden abschreckst: Während das System I nach schnellen, brauchbaren Informationen sucht, ist das System II eher träge und langsam. Denn unser Gehirn sucht immer nach der energieeffizientesten Möglichkeit, Entscheidungsfindungen sollten möglichst nicht anstrengend sein. Dennoch sucht unser Gehirn stets nach einer Aussage und einem Sinn und Zusammenhang. Du musst also bedenken, dass der Großteil unseres Denkens unterbewusst stattfindet, und deine Webseite dementsprechend gestalten: erst, wenn der Sinn und die Aussage zusammenpassen und hochrelevant für deine Zielgruppe klingt, kannst du ins Geschäft gehen.

Doch woher weiß man, auf welche Punkte die eigene Zielgruppe anspringen wird?
Um Kunden zu gewinnen, sollte man stets die Emotionen der Zielgruppe ansprechen. Am besten solltest du die "Begehrlichkeit der Zielgruppe" erwecken, so der Experte Karsten Klepper. So schafft man es, dass sich die Kunden mit dem eigenen Geschäft identifizieren.
Schaffst du es, das Unterbewusstsein, deiner Kunden anzusprechen, erlangst du in deiner Zielgruppe Relevanz.

Ich habe versucht, die Antwort des Experten kompakt zusammenzufassen, empfehle dir aber den Mitschnitt selbst anzuschauen oder anzuhören.

Zusammenfassung des VGSD-Werkstudententeams
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Ausführliche Antwort des Experten

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Mit Karsten Klepper

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