Praktisch würde ich mit einem kleinen, wiederkehrenden Ablauf starten:
1. Einen konkreten Job abgrenzen (z. B. aus einem Briefing eine strukturierte Aufgabenliste erstellen).
2. Gutes Ergebnis und typische Beispiele festlegen.
3. Die Skill-Anweisung formulieren: Zweck, Auslöser, Eingaben, einzelne Schritte, Ausgabeformat sowie Grenzen und Datenschutzregeln.
4. Mit drei bis fünf anonymisierten echten Fällen testen und die Anweisung nachschärfen.
5. Änderungen versionieren und den Skill mit klarer Freigabe bzw. Kontrolle einsetzen.
Ein Skill ist im Kern eine wiederverwendbare Fähigkeit bzw. Arbeitsanweisung mit definiertem Input und Output. Ein Agent geht darüber hinaus: Er kann selbstständig Ziele in Schritte zerlegen, Tools nutzen, Zwischenergebnisse bewerten und Folgeaktionen ausführen. Ein Skill kann also ein Baustein in einem Agenten-Workflow sein, ist aber nicht automatisch ein Agent.
Für Solo-Selbstständige würde ich zuerst einen gut kontrollierbaren Skill bauen und einen Agenten erst dann einsetzen, wenn wirklich mehrere Schritte, Datenquellen und Freigaben nötig sind. Sensible Daten minimieren und Ergebnisse zunächst immer prüfen.
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