Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Selbstständigen Deutschland e.V.

Exklusiv-Telko "Stand der BMAS-Fachgespräche zu Altersvorsorgepflicht und Scheinselbstständigkeit" Exklusiv für Vereinsmitglieder

Experte: Andreas Lutz
Moderator: Max Hilgarth

Wir laden dich herzlich ein zu unserer VGSD-Exklusiv-Telko* mit dem Titel:

"Stand der Gespräche mit BMAS zu Altersvorsorgepflicht und Scheinselbstständigkeit"

Andreas Lutz stellen wir unter anderem diese Fragen:

  1. Worum ging es bei den Gesprächen und wie kamen sie zustande?
  2. Wer hat an den Gesprächen teilgenommen? Wie war die Gesprächsatmosphäre?
  3. Welche Forderungen stellte der VGSD in Bezug auf die AVP? Wie stehen die Chancen, dass diese umgesetzt werden?
  4. Welche Maßnahmen für mehr Rechtssicherheit habt ihr vorgeschlagen? Wie stehen die Chancen auf Verbesserungen?
  5. Wann ist mit dem ersten Gesetzesentwurf ("Referentenentwurf") zur AVP zu rechnen, war er nicht schon für Ende 2019 angekündigt?
  6. Wann ist mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zu rechnen?
  7. Was können wir tun, sollten wichtige Regelungen für uns nicht akzeptabel sein?

Zum optimalen Verständnis ist es hilfreich, sich unser AVP-Positionspapier vom Oktober 2018 und unsere "Sechs Lösungsansätze zur Überwindung der Rechtsunsicherheit" vom September 2019 bereitzulegen.

Bitte nutze die Kommentarfunktion unten, um zu diesen Fragekomplexen eigene Fragen an die Experten zu stellen.

*) Achtung: Bei Exklusiv-Telkos bitte beachten:

  • Die Anmeldung ist bei Exklusiv-Telkos auf VGSD-Vereinsmitglieder begrenzt und die Teilnehmerzahl dadurch deutlich niedriger als bei sonstigen Telkos.
  • Statt erst während der Telko kannst du per Kommentar unten auf dieser Seite schon jetzt deine Fragen stellen.
  • Bitte formuliere deine Fragen kurz und knackig. Gebe sie als Antwort auf die thematisch passende Leitfrage ein, die wir unten als Kommentar schon erfasst habe. Auf diese Weise vereinfachst du uns die Vorbereitung und erhöhst die Chance, dass wir deine Fragen im passenden Zusammenhang unterbringen können.

Bitte melde dich rechts oben mit deiner E-Mail-Adresse an, damit wir dir die Zugangsdaten zusenden können. Außerdem erfahren wir auf diese Weise, mit wie vielen Teilnehmern wir ungefähr rechnen können. Danke!

16.01.2020
16:00 bis 17:15 Uhr

Permalink

10 Kommentare

  1. Werner schreibt:

    1.) Wie soll die Überforderung von selbständigen Aufstockern (= selbständigen Hartz-IV-Empfängern) bei der AVP vermieden werden?

    2.) Wie will der Minister verhindern, dass Selbständige mit geringem Gewinn allein aufgrund der AVP beim Jobcenter landen?

    3.) und wieso entwirft man nicht endlich ein grundsätzlich neues, faires Rentenmodell wie in der Schweiz, und zwar unter Einbeziehung wirklich aller Rentenversicherten und mit Einführung einer garantierten kleinen Grundrente? Warum entscheidet man sich wieder für Stückwerk, das Beamte und Studenten außen vor lässt und zu neuen Ungerechtigkeiten führen wird?

    Mir graut schon jetzt vor der Einführung der AVP!!!

    Antworten
    1. Robin schreibt:

      zu 3)
      Frage präzise:
      Wann kommt ein allgemeines und gleiches Altersvorsorgemodell, welches ALLE Einkommenstypen UND bisherige Modelle vereint: Rente, Pension, Privatier mit Kapitalerträgen.

      Erst dann kann man eine neue staatliche Regelung akzeptieren.

      Welche Partei wird das durchkämpfen? Sie wird unser Held sein.

      Antworten
      1. Antworten
  2. Lisa schreibt:

    Wird der Gewerbesteuerfreibetrag für natürliche Personen (Einzelunternehmer) im Zusammenhang mit der Altersvorsorgepflicht angehoben? Der Freibetrag beträgt seit 1998 unverändert 24.500 €. Eine inflationsbedingte Anpassung hat bisher nicht stattgefunden (Inflationseffekt dürfte bei über 30 % liegen). Der Freibetrag dient dazu, dass der „Unternehmerlohn“ nicht der Gewerbesteuer unterworfen wird, wofür er inzwischen viel zu niedrig ist.

    Antworten
  3. Thomas Kimmich schreibt:

    Hoffen wir, dass mit dieser Regelung endlich die Hexenjagd auf die ‚Schein‘ Selbsständigen beendet wird, und nicht noch mehr Projekte und Leistungsträger aus Deutschland verschwinden.
    Dankeschön für Euren unermüdlichen Einsatz.

    Antworten
  4. Jens Wagner schreibt:

    Es scheint offensichtlich zu sein, dass grundsätzlich an einem verkürzten Statusfeststellungsverfahren festgehalten wird, um möglichst schnell Rechtssicherheit zu schaffen. „Möglichst schnell“ ist nicht eindeutig definiert und kann grundsätzlich schon zu viel zu lange dauern. In der Praxis müssen Freelancer von jetzt auf gleich entscheiden, ob sie den Auftrag annehmen, sonst sind sie raus aus der engeren Wahl. Ein Auftraggeber wird nicht darauf warten, bis die Clearingstelle ein positives Signal abgesetzt hat. Abgesehen davon wird die Clearingstelle schon alleine aufgrund der Menge der Verfahren nicht in der Lage sein, sowohl zeitlich wie auch qualitiv die richtige Entscheidung zu treffen, so dass mit einer drastischen Zunahme von Einsprüchen zu rechnen ist. Wie will Herr Heil bzw. das BMAS diesen realitätsfremden Weg als das Non-Plus-Ultra verkaufen?

    Antworten
  5. Dirk schreibt:

    Gibt es Fortschritte hinsichtlich des „Verzicht[s] auf nachträgliche, in die Vergangenheit wirkende Statusänderungen“ und der Verhinderung, “ dass Selbstständige rückwirkend massenhaft
    auf eine abhängige Beschäftigung oder Rentenversicherungspflicht überprüft werden“ (beides zitiert aus Gemeinsames Positionspapier, Punkt 4) ?

    Antworten
  6. Horst schreibt:

    Die Bürokratisierung hat inzwischen unglaubliche Ausmaße angenommen und ist in Summe vollkommen unerträglich geworden. Durch die bevorstehende AVP wird der Verwaltungsaufwand wohl noch viel höher werden. Wer entscheidet, was zulässige AVP-Produkte sind? Wer kontrolliert die Selbständigen, ob sie bei der AVP alles einhalten? Eine zusätzliche Behörde?
    Danke an den VGSD für die unermüdliche Arbeit, diesen Wahnsinn einzugrenzen!

    Antworten
  7. Karl Kraus schreibt:

    Persönlich hoffe ich auf eine Ausnahmeregelung für Ü50er. Sollte die nicht kommen muss man sehen wie hoch die Belastung ist und ob es sich noch lohnt hier selbstständig zu arbeiten. Sollte die Belastung (Umverteilung an die heutigen Rentner) zu hoch sein (d.h. nicht mehr für den eigenen Vermögensaufbau zur Verfügung stehen), werde ich wohl noch eine Runde über die Schweiz fliegen bevor der „Un-Ruhestand“ in ca. 7 Jahren außerhalb der Eurozone winkt. Wohl dem der mobil ist und gut ausgebildet.

    Antworten
  8. Robin schreibt:

    Die Telko war interessant und aufschlussreich. Wie erträglich oder schlimm es wird muss sich zeigen, ich erwarte aber nichts gutes.

    Statt dessen habe ich angefangen, in mein Profil wieder „Schweiz“ als Einsatzregion einzutragen. Man sollte politische Risiken ebenso als Handlungsaufforderung verstehen wie Großunternehmen es auch tun, es geht immerhin um die eigene Existenz.

    Antworten

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