Was inspiriert uns?
Inspiration war das Thema unseres Juni-Treffens. Schon der Anfangsimpuls von Ulrike Bergmann machte deutlich: Inspiration lässt sich nicht erzwingen. Sie zeigt sich oft überraschend – in Begegnungen, Gesprächen, Büchern, Filmen oder Momenten in der Natur.
Inspiration zulassen
Ulrike erinnerte an die ursprüngliche Bedeutung des Wortes inspirare – „einatmen“, „aufnehmen“. Inspiration entsteht dort, wo wir offen werden für neue Gedanken, Erfahrungen und Verbindungen, ggf. auch zu etwas Höherem, Göttlichen. Entlang von drei zentralen Fragen fand anschließend wie gewohnt der Austausch in Kleingruppen statt.
Wie wir Inspiration erleben
In den Breakouts zeigte sich, wie vielfältig Inspiration sein kann. Genannt wurden Ausstellungen, Glaskunst, Gespräche, Naturerlebnisse, Pflanzen und Blumen, die Erinnerungen an Kindheit und Unbeschwertheit wecken, aber auch ein freundliches Lächeln eines fremden Menschen, Komplimente und die Verbindung zwischen den Generationen.
Mehrfach wurde deutlich, dass Inspiration oft dort entsteht, wo etwas in Resonanz mit uns geht: ein Gedanke, ein Bild, ein Gespräch oder eine Idee, die plötzlich „zum Klingen“ kommt. Manche erleben Inspiration sofort und möchten ihre Ideen direkt festhalten oder umsetzen, andere bemerken ihre Wirkung erst Tage später.
Wie wir andere inspirieren
Spannend war die Frage, wie wir selbst andere inspirieren. Manche berichteten, dass sie dies häufig erst im Nachhinein erfahren, durch Rückmeldungen von Menschen, die sich an einen Satz, ein Gespräch oder eine gemeinsame Erfahrung erinnern. Oft wird erst Jahre später sichtbar, welche Wirkung ein Impuls tatsächlich hatte. Dabei wurde deutlich, dass Inspiration nicht Perfektion voraussetzt. Häufig inspirieren wir andere durch unsere Präsenz, Haltung und unsere Erfahrungen oder dadurch, dass wir unseren eigenen Weg sichtbar machen.
Raus aus dem Alltag, rein ins Netzwerktreffen: erfrischt, inspiriert, erfolgreich.
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Unsere Inspirationsquelle
Die Sammlung der Inspirationsquellen war beeindruckend vielfältig: Neben den Klassikern Bücher, Podcasts, TED-Talks und Webinare, wurden genannt: Natur, Fotografie und Spaziergänge, Meditation und Zeiten bewusster Ruhe, Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Generationen, Barcamps, Veranstaltungen und Netzwerktreffen, neue Orte und ungewohnte Erfahrungen, Gesprächskreise, Communities und unsere VGSD-60+-Gruppe selbst.
Fazit
Das Treffen machte deutlich: Inspiration entsteht oft unerwartet. Sie lebt von Offenheit, Resonanz und Begegnung. Wir inspirieren andere häufig mehr, als uns bewusst ist. Persönliche Gespräche und lebendige Netzwerke bleiben daher wichtige Quellen für neue Ideen.
Ausblick
Das nächste Treffen findet am 13.07.2026 statt zum Thema „Social Fitness – warum dein Netzwerk mehr Pflege braucht“.
Wir freuen uns wieder auf einen lebendigen Austausch und viele neue Verbindungen.
Text: Heike Andersen
P.S.: Hier geht es zu zusätzlichen Notizen von Impulsgeberin und Gruppensprecherin Ulrike Bergmann.
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