Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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brand eins-Podcast: Ausführliche Interviews mit Andreas Lutz und Jan Jagemann zur bestehenden Rechtsunsicherheit

Zu jeder Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „brand eins“ erscheinen in Zusammenarbeit mit detektor.fm zwei Podcasts: Am gestrigen Sonntag Mittag ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen (wie iTunes, Spotify, …) der erste der beiden veröffentlicht worden.

Dafür hat Redakteur Christian Bollert sowohl Andreas Lutz vom VGSD e.V. als auch Jan Jagemann von der Bundesvereinigung Selbstständige Wissensarbeit  zur rund um das Thema Statusfeststellung bestehenden Rechtsunsicherheit interviewt.

Gleich nach der Begrüßung könnt ihr ab Minute 3:40 das Interview mit Andreas hören, dass das Thema von der Seite der Auftragnehmer beleuchtet, bei Minute 16:40 (bis ca. Minute 24:00) folgt dann das Gespräch mit dem Vertreter der Auftraggeberseite.

Mitte September wird brand eins noch einen zweiten Podcast – das „Bonumaterial“ – veröffentlichen. Es enthält dann die ungekürzte Version der Interviews, denn diese wurden – wie üblich – für den vorliegenden „Haupt-Podcast“ gekürzt.

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7 Kommentare

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  2. Heinrich Klausner schreibt:

    Statt von „Scheinselbständigkeit“ sollte von Zwangsanstellung gesprochen werden.
    .
    Damit wäre der eigentliche Kern der Problematik offen ausgesprochen.

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    1. Antworten
    2. Marcel Breuer schreibt:

      Zwangsselbstständigkeit trifft es ohne Zweifel besser. Das Amtsdeutsch Scheinselbstständigkeit von Walter Riester und Oskar Lafontaine wird uns in irgend einer Form noch lange erhalten bleiben. Lt. Wiki ist die offizielle Bezeichnung nun „Missbrauch von Werkverträgen“. Dabei führen wohl die meisten Selbstständigen im VGSD Dienstleistungen aus (https://de.wikipedia.org/wiki/Scheinselbst%C3%A4ndigkeit).

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    3. Marcel Breuer schreibt:

      „Zwangsanstellung, Zwangsbeschäftigung“ ist aus unserer Sicht noch treffender. Ähnlich wäre der Hinweis auf die Zwangskollektivierung in der DDR. Die LPG’s brachten weniger hervor als die Vielfalt der freien und unabhängigen Bauern zu vor. Hoffen wir mal auf die Gespräche des VGSD in Berlin.

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  3. Marcel Breuer schreibt:

    Erst mal vielen Dank an den VGSD und Brand Eins für die vielen superguten Aktionen. Da ich mir nun die ZDF Reihe zu 100 Jahre Bauhaus anschaue, sollte man die Politik auf die neuen Innovations- und Berufsverbote hinweisen. Innovatoren und Freigeister haben es wohl immer sehr schwer in Deutschland. Athen hat gegenüber Sparta die Philosophie, die Wissenschaft, den Handel und die Künste hervorgebracht. Bislang sind gleichmachende und „uniforme Systeme“ in der Geschichte immer gescheitert. Innovation ohne wirtschaftliche Freiheit kann ich mir nicht vorstellen. Mich kraust es vor den zukunftsfeindlichen Verboten von Links und Rechts. Die Großkonzerne haben im Umwelt- und Klimaschutz am Anfang wenig hervorgebracht. Es waren selbstständige Idealisten und Pioniere die Windkraft und Solarenergie nach vorne gebracht haben. Ähnlich wie Apple und IBM in den 70ern.

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  4. Heinrich Klausner schreibt:

    @Marcel Breuer:
    Die Initiativen der SPD und ihrer gewerkschaftlichen Vorfeldorganisationen sind zweifelsohne von der „Vision“ einer Zwangskollektivierung geleitet. Siehe der Beitrag zum Positivkriterium Honorarhöhe.
    .
    Eine Zwangskollektivierung ist nichts anderes als eine Abschaffung der Selbständigkeit, auch wenn man sie als leere Hülle um einen de facto Arbeitsvertrag noch formalrechtlich zulässt.
    .
    Ich kann allen nur anraten sich hier nicht auf das Glatteis führen zu lassen. Passt auf, welche Grundannahmen die Diskussionen eingeschleust werden.

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