Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Erfahrungsaustausch: Krankenkassenbeiträge (GKV) in Zeiten von Corona

Foto: Michael Schwarzenberger, Pixabay

 

31.03.2020

Hallo allerseits,

auf dieser Seite wollen wir die Informationen zum Thema Krankenkassen zusammenfassen und in erster Linie auf eure Erfahrungen eingehen. Bitte nutzt dafür unten die Kommentarfunktion, damit wir den Inhalt entsprechend eurer Wünsche weiter gestalten können.

 

Welche Themen interessieren euch am meisten? Welche Informationen sind auch für die anderen interessant?


 

Wenn die Einnahmen in Zeiten von Corona  sinken oder wegbrechen, versuchen wir Selbständige, auch die Ausgaben zu senken. Ein großer Kostenblock sind dabei die Krankenkassenbeiträge.

Prinzipiell ist sicherlich der wichtigste Rat: Kommunizieren! Geht auf die Krankenkasse zu, erklärt die Situation und verhandelt, dass die Beiträge sinken.

Die Techniker Krankenkasse schreibt dazu folgendes: <Link>
Wenn das Arbeitseinkommen plötzlich um mehr als ein Viertel sinkt, kann der Beitrag neu berechnet werden, schreibt die TK. <Link>

Auch die AOK bestätigt dieses

Um den Gewinneinbruch nachzuweisen, wird euch euer Steuerberater behilflich sein.

 


Seitenpate

Thomas Heine hat ehrenamtlich die Seitenpatenschaft für diese Seite übernommen. Er liest eure Kommentare und informiert sich unabhängig davon über die Entwicklungen – und pflegt wichtige Links, Tipps, wiederkehrende Erfahrungen usw. in den Beitrag oben auf, damit du dir einen schnellen Überblick verschaffen kannst. Er ist für vertrauliche Hinweise auch unter gkv@vgsd.de per E-Mail erreichbar. Im Zweifelsfall aber bitte Informationen lieber unten als Kommentar schreiben, damit sie allen zur Verfügung stehen!

4 Kommentare

  1. N. Richter (aka Lisa) schreibt:

    Bei mir geht es zwar um die private Krankenversicherung (DKV), aber für die gibt es ja keine extra Seite.
    .
    Meine PKV teilte mir Ende Februar mit, dass meine private KV ab 1.4.2020 um 30 % (in Worten: 30 Prozent!) teurer wird.
    .
    Ich „durfte“ immerhin gnädigerweise in einen Tarif mit hoher Selbstbeteiligung (1440 €) wechseln, was ich nun Corona-bedingt auch tun musste. Also ab jetzt „darf“ ich alles selbst zahlen, das wird bei der Bewältigung der Krise sicherlich äußerst hilfreich sein.
    .
    Ich hoffe, ich bin ein Einzelfall.
    .
    Gruß
    Lisa

    Antworten
    1. Nils schreibt:

      Meine Versicherung (Continentale) hat bisher noch nichts verlauten lassen, ich müsste in diesem Monat sogar die Gewinnbeteiligung und Beitragsrückerstattung für 2019 bekommen.

      Antworten
  2. Bettina Stackelberg schreibt:

    Gestern kam von der DKV für mich die Info (ist wohl ganz aktuell von der Geschäftsführung beschlossen worden), dass bis Ende Juni die Beiträge gestundet werden können. Kommt für ich aber nicht infrage, weil das ja nur eine Verschiebung des Problems ist. Bedeutet ja, dass ich ab Juli dann – wenngleich vielleicht auch per Ratenzahlung möglich – die gestundeten Beträge wieder zusätzlich aufbringen muss.

    Was mir aber sehr half und UNBEDINGT anzuraten ist: Die reizende Beraterin am Tel. ist mit mir in aller Ruhe einen möglichen Tarifwechsel durchgegangen – gut verständlich und übersichtlich. Ich werde jetzt ein Angebot mit 2 alternativen Tarifen bekommen – Gegenüberstellung mit den Vor- und Nachteilen (mal weniger Zahn, mal weniger Brille etc.)
    Es sieht aber wohl so aus, dass ich 100-200 Euro im Monat sparen kann künftig. Und das würde sie mir dann rückwirkend auf April genehmigen, wenn ich mich entscheide.

    Das hat mir gut gefallen. Also unbedingt nachfragen!
    Alles Gute Euch!
    Herzlichst, Bettina

    Antworten
  3. Karl Kraus schreibt:

    Vor ca. 1J habe ich durch meinen Versicherungsberater bei der AxA Vergleichstarife anfragen lassen. Das Ergebnis war enttäuschend und keine Alternative. Deutlich schlechtere Leistungen bei kaum geringeren Beiträgen. Derzeit bezahle ich 627 EUR pro Monat. Meine Frau (arbeitet als Angestellte) und ich haben allerdings geplant in ca. 2J in die Schweiz umzuziehen und die letzten Jahre unserer Berufstätigkeit dort zu verbringen. D.h. es läuft sowieso auf eine Kündigung der privaten Krankenversicherung hinaus. Den Ruhestand werden wir ausserhalb Europas verbringen.

    Antworten

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