Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Selbstständigen Deutschland e.V.

Ergebnisse der Experten-Telko: „Geänderte Bedingungen bei Corona-Soforthilfe: Bekomme ich jetzt doch Geld und wie viel?“

Branko Trebsche betreut mit zehn ehrenamtlichen „Seitenpaten“ unsere Erfahrungsaustausch-Seiten zu Bundes- und Länderprogrammen; Foto: privat

1. Detektiv: Andreas Lutz
2. Detektiv:
Branko Trebsche
Moderator:
Joachim Rumohr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während der Telko haben Andreas und Branko unter anderem folgende Fragen beantwortet:

  • Was hat sich an den Antragsvoraussetzungen geändert? Muss ich zum Beispiel immer noch meine privaten Ersparnisse aufgebraucht haben, um Soforthilfe zu erhalten? Was, wenn mein Antrag schon gestellt oder vielleicht schon abgelehnt wurde?
  • Wer hat nach den veränderten Regeln nun genau Anspruch auf die Soforthilfe und wie berechnet sich deren Höhe?
  • Was ist mit den privaten Lebenshaltungskosten, privater Miete, Home office, Krankenversicherung?
  • Wer keine Soforthilfe erhält, wird auf die Grundsicherung verwiesen: Bekommt die denn dann tatsächlich jeder?
  • Zurück zur Soforthilfe: Welche weiteren Fallen und Ablehnungsgründe gibt es (Gründungsdatum, Nebenberuflichkeit etc.)?
  • Wie vermeide ich, dass ich nachträglich wegen falscher Angaben in Schwierigkeiten komme? Wie wird das geprüft?
  • Was, wenn die Probleme bei mir zeitlich verzögert einsetzen? Muss ich die Soforthilfe versteuern? Kann ich Länderhilfen zusätzlich beantragen?

 

Hier das Video der Telko

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6 Kommentare

  1. Kathrin schreibt:

    Hallo liebe Kollegen,
    sehr spannend – Danke an Euch. Ich bin hauptberuflich tätig bei einer Bank und berate Freiberufler bei der Niederlassung. Nebenberuflich betreibe ich ein Yogastudio, dieses halte ich absichtlich unter der 17.500 Euro bzw. nun 22.500 Euro-Umsatzgrenze. Dennoch erwirtschafte ich seit Jahren damit Gewinne, welche auch brav versteuert werden. Aktuell zahle ich also für das geschlossenen Yogastudio die Miete aus meinem Gehalt… Und die Kreditraten für ein interaktives Onlineyogastudio, hier habe ich im Dezember (!) eine fünfstellige Summe fürs programmieren aufgenommen . Da nun alle Yogalehrer irgendwie onlineYoga anbieten, liegt mein Projekt grad im Koma. Ich komme in Rheinland-Pfalz für die Soforthilfe nicht in Frage. Davon gibt es noch sehr viel mehr Kollegen und ich wünsche mir hier ein bisschen Lobbyarbeit von euch. Wünschen darf man ja. Denn ich halte dies für eine grobe Ungerechtigkeit, zumal ich durch mein Festgehalt sehr viel zum Steuertopf beitrage.. Und dafür bisher sehr freudig und gerne eine 60-Stunden-Woche in Kauf genommen habe. Was meint Ihr?
    Viele Grüße – Kathrin Wodrich

    Antworten
  2. Jutta schreibt:

    Liebes VGSD-Team,

    ich finde es großartig, wie engagiert und präsent Ihr aktuell die Interessen der Mitglieder vertretet.

    Bedauerlich finde ich lediglich, dass Euer Fokus – gefühlt zu 95% – auf den Zuschüssen für Betriebsausgaben liegt. Ein nicht unbeachtlicher Anteil der aktuell in wirtschaftlichen Problemen befindlichen Mitglieder dürfte nämlich (z.B. aufgrund von Homeoffice geringer Betriebsausgaben) keinen wesentlichen Anspruch haben. Dieser Fokus ist nicht subjektiv, sondern war in 2 Webinaren, an denen ich teilgenommen habe, der Fall.

    Bitte kümmert Euch stärker um Solo-Selbständige und deren Unterstützung! Erfolgsmeldungen, dass Kredite für Betriebsausgaben innerhalb von 24-48 Stunden bewilligt wurden, sind toll – mein Antrag auf Grundsicherung hat nach 1 Woche noch nicht einmal einen Empfangsvermerk, geschweige denn eine Zusage oder Auszahlung.

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    1. Svetlana schreibt:

      Meiner auch nicht! Und ich stimme Jutta zu. Es sollte nach dem Berliner Prinzip gearbeitet werden- 5.000 EUR für Privatausgaben, den Rest nach ermässen. Wir selbst sind unsere Betriebe. Und Hartz IV ist keine Ausweg

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  3. Oliver O. schreibt:

    Aufgrund der Ablehnung des KfW-Sofortkredits mit fadenscheinigen und erfundenen Begründungen habe ich nun mein Geschäftskonto bei der
    Deutsche Skatbank
    aufgelöst.
    In der Krise zeigt sich der Charakter – auch einer Bank.

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  4. Alex schreibt:

    Danke für Eure Bemühungen, ABER: ich schreibe aus Berlin und fürchte, wenn wir als Verband nicht eine einheitliche Stimme erheben, werden wir bald eine Kriminalisierungswelle unter Soloselbstständigen erleben.
    Das LKA Berlin und die Staatsanwaltschaft sprechen schon von einer Spitze des EIsbergs, nicht nur wegen den klassischen Betrügern, sondern auch wegen Soloselbstständigen, die z.B. ein „prall gefülltes Konto“ haben, aber trotzdem Zuschüsse beantragen, oder die mehrere Betriebe haben und demzufolge auch mehrere Anträge stellen. Dabei ist auch das erlaubt – privates Vermögen muss nicht angefasst werden, man kann dennoch einen beruflichen Liquiditätsengpass haben. Ich habe mich vor und nach der Antragstellung durch 4 bzw. 2 Rechtsanwälte beraten lassen, und stelle fest: weder Steuerberater noch Rechtsanwälte haben eine einheitliche rechtssichere Position, manche lehnen Beratung ganz ab. Denn Subventionsrecht ist ein juristisches Minenfeld.
    Ich wünsche mir vom VGSD also eine öffentliche Stellungnahme, daß eine Hexenjagd auf Antragsteller nicht angemessen ist. Erst wurden – in Berlin – die Prüfkriterien bewußt weit gefasst, dann die Bedingungen geändert, die IBB hat Nachfragen nicht mehr beantwortet bzw. war nicht erreichbar, und nun müssen Antragsteller fürchten, sich strafbar gemacht zu haben. Das kann es nicht sein, hier muss der Verband auf die Politik zugehen und eine Regelung finden.

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    1. Matthias schreibt:

      Das ist schon extrem dreist, und unter dem Motto Versuch mach klug kann man es ja mal versuchen. Ich hatte mir meine Fragestellungen aus dem Antrag herausgearbeitet und hatte für mich selbst die Antwort, dass ich keine Sonderzahlung erhalte. Das habe ich mit meiner Steuerberaterin durchgesprochen, die dann meine Vermutung bestätigt hat. Ich lebe nun von meinen Rücklagen, aber die sind auch irgendwann erschöpft. Begrüßen würde ich, dass diese Sonderzahlungen länger aufrecht erhalten werden, so das ich das nach dem Aufbrauchen meiner Rücklagen dann in Anspruch nehmen kann. Ein Stufenplan – Rücklagen aufbrauchen – Sonderzahlung und dann halt evtl. die Grundsicherung………und danach, das weiß halt keiner. Zu deinem Thema, die schwarzen Scharfe hast du bei solchen Töpfen immer und ich gebe dir recht, es darf kein Generalverdacht nun auf alle Solo-Selbstständigen bestehen!

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