Ergebnisse der VGSD Experten-Telko “Die Krankenversicherungsbeiträge steigen unaufhörlich. Was kann man dagegen tun?”

Experten: Jörg Wieland und Claus Göhring
Moderator: Andreas Lutz
Co-Moderatorin: Sylvie Dénarié

 

In der Experten-Telko vom 21.01.2015 gaben Jörg und Claus unter anderem zu diesen Fragen Auskunft:

  • Medizinischer Fortschritt hin oder her – in anderen Bereichen gibt es doch auch Fortschritt – Warum steigen die Gesundheitskosten immer weiter? Gibt es da keine Grenze?
  • Ist man als gesetzlich oder privat Versicherter besser dran? Wie sieht da in beiden Fällen die Dynamik aus?
  • Was kann man als gesetzlich Versicherter tun, um die Beitragsteigerungen zu begrenzen?
  • Was als privat Versicherter?
  • Was kann, sollte oder wird der Gesetzgeber in diesem Bereich tun? Wie geht es da weiter?

 

Hier die Aufzeichnung der Telko:

Dieser Inhalt ist nur für angemeldete Vereinsmitglieder sichtbar.

Noch kein Vereinsmitglied?

Wer sich gerne über Jörgs und Claus Angebot als Versicherungsexperten informieren möchte, der kann dies hier für Jörg tun bzw. hier für Claus.

8 Kommentare

  1. Christian schreibt:

    Klasse Lobbyarbeit für die PKV…

    Die GKV ist ein Solidarsystem, natürlich ist es so, dass derjenige, der ein höheres Einkommen erzielt, die mitfinanziert, die nur ein geringes Einkommen haben und Beiträge zahlen, die eigentlich nicht ausreichen um ihre eigenen (durchschnittlichen) Krankheitskosten abzudecken. Das ist doch aber auch nur gerecht! Die Stärkeren stehen für die Schwächeren ein! Ich finde es asozial und unsolidarisch nur selbst auf sich zu schauen und zu sagen, ich verdiene viel und bezahle ja viel mehr als ich „verbrauche“ und sollte daher in die PKV, weil ich dort anfangs vllt. weniger zahle (der Boomerang kommt aber dann eventuell im Alter)…

    Zudem ist es völliger Unsinn, in die PKV aufgrund von angestrebten Beitragsersparnissen wechseln zu wollen. Die Beitragsentwicklung ist nicht vorhersehbar und durch die Abkopplung vom Einkommen ist die Wahrscheinlichkeit, irgendwann die Beiträge nicht mehr zahlen zu können, vielfach höher als bei der einkommensabhängigen GKV!

    Die Entscheidung pro PKV sollte ausschließlich eine mit Blick auf einen individuell, angepassten Krankheitsschutz sein. Also ausschließlich bezogen auf den Leistungsumfang. Wer nur aufgrund geringerer Beiträge wechseln möchte, sollte lieber in der GKV bleiben, Punkt aus.

    Auch die PKV kann sich nicht von der völlig unklaren demografischen Entwicklung loslösen. Sie ist auch überhaupt nicht demografieresistent, denn auch sie unterliegt dieser. Alterungsrückstellungen müssen irgendwann auch aufgelöst werden… Dazu kommen noch die vielen anderen Probleme, die die PKV so uneffektiv und teuer macht (Verwaltungskosten, Marketing/Vertrieb, Abhängigkeit vom Finanzsystem -> siehe aktuelle Niedrigzinsphase, uvm.).

    Zudem sind diese Zukunftsbetrachtungen völliger Unsinn. Keiner kann die Entwicklung der nächsten 30, 20 oder auch nur 10 Jahre vorhersehen, das haben ausnahmslos alle (demografischen) Prognosen der letzten Jahrzehnte deutlich gezeigt.

    Warum sollte eigentlich ein GKV-Beitrag von 25% nicht bezahlbar sein?!? Wir zahlen heute einen vielfach höheren Beitrag als vor zig Jahren, trotzdem ist die Versorgung deutlich besser geworden und wir nicht deswegen arm. Der entscheidende Punkt ist hier die Produktivität und Entwicklung der Löhne. Wenn das passt, sind in Zukunft auch Sozialversicherungsbeiträge von beispielsweise insgesamt 50% finanzierbar. Zwar eher auf die Rente bezogen, aber auch für die GKV zutreffend ist dazu folgender aufgezeichneter Vortag von Prof. Dr. Gerd Bosbach: https://www.youtube.com/watch?v=vfWXWRkoJbc

    Eine Bürgerversicherung muss sich natürlich genauso der demografischen Entwicklung stellen, wie die PKV. Nur hat die PKV einzig und allein die Möglichkeit, die Beiträge zu erhöhen, wenn die Kalkulation nicht hinhaut, da der Leistungsumfang vertraglich garantiert ist. Die GKV hat hier viel mehr Möglichkeiten, nicht nur den Beitragssatz anzuheben, sondern wie gesagt alle Einkommensarten einzubeziehen, die Bemessungsgrenze anzuheben und wenn das nicht ausreicht auch Leistungen zu kürzen.

    Zudem stimmt es einfach nicht, dass GKV-Mitglieder nicht am medizinischen Fortschritt teilhaben. Die GKV übernimmt immer die notwendige Heilbehandlung, dass bei alternativen Verfahren aber nicht immer eine Kostenübernahme stattfinden kann, ist natürlich mit Blick auf die gesamte Versichertengemeinschaft nur logisch… Wer hier aber mehr Leistung braucht, muss halt eine Zusatzversicherung abschließen…

    Antworten
  2. Andreas Lutz schreibt:

    Hallo Christian,

    das Thema GKV versus PKV lässt die Gemüter hochkochen. Es geht für jeden von uns um viel Geld und darum, ob wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Ich selbst bin privat versichert, habe aber heute mit deutlich angestiegenen Beiträgen zu kämpfen, weil ich bei der Auswahl der PKV keine unabhängige Beratung in Anspruch genommen habe. In der Telko gab es einige Tipps und Ansätze, was man da tun kann. Als Verband werden wir das Thema vertiefen, weil es viele Mitgliedern auf der Seele brennt.

    Die beiden Experten der Telko haben keinen Hehl daraus gemacht, dass sie gute private Krankenversicherungen für die von der Kostendynamik her sicherere Variante halten, insb. weil hier Altersrückstellungen gebildet werden. Ihre Ansicht haben sie m.E. überzeugend und fachlich fundiert begründet. Eigenwerbung haben sie nicht getrieben, noch nicht einmal ihre Kontaktdaten in der Präsentation angegeben, es ging ihnen also nicht um irgendwelche persönlichen Vorteile. Einer der beiden hat ja zudem selbst lange Jahre bei er AOK gearbeitet.

    Du hast Recht: Eine gesetzliche Krankenversicherung bzw. Bürgerversicherung ist sicher das solidarischere System. Allerdings ging es ja nicht um eine ethische Bewertung, sondern einen Vergleich der Systeme und eine Abschätzung, wie sich das alles in Zukunft faktisch weiterentwickeln wird.

    Durch die Telko wurde mir klar, dass die GKV mangels Altersrückstellungen (statt dessen Umlage der Krankenkosten der Rentner auf die aktuell erwerbstätigen Beitragszahler) auf dem Weg ist, sehr teuer zu werden oder nur noch die Grundversorgung abzudecken. Für die meisten von uns ist ein Beitragssatz von 25% nicht akzeptabel. (Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du das finanzieren könntest, wenn man die 25% für die anderen Sozialversicherungen und die Einkommensteuer dazu zählst…) Deshalb läuft es auf Leistungseinschränkungen und private Zusatzversicherungen hinaus. Dass sich die Bürgerversicherung durchsetzen lässt, ist ja unabhängig davon, was man fair und gerecht findet, objektiv sehr ungewiss…

    Letztlich kommt (hoffentlich) nicht alles immer so heiß, wie es gekocht wird, aber wir dürfen auch den Kopf nicht in den Sand stecken. Nur wenn wir die Probleme verstehen und beim Namen nennen, können wir politisch sinnvoll einwirken.

    Antworten
    1. Peter schreibt:

      Die private Krankenversicherung kann genausowenig wie die private Rentenversicherung der Demographiefalle entgehen. Ursache liegt in den gesetzlichen Vorgaben bzgl. der Investments – die Altersrückstellungen müssen zum überwiegenden Teil in Staatsanleihen investiert werden. Der Versicherungsnehmer hat also im Rentenalter lediglich (indirekt über seine Versicherung) eine Forderung gegen die dann werktätigen Steuerzahler. Ein substantieller Unterscheid zum Umlageverfahren, bei dem ebenfalls die Werktätigen per „Steuer“ (Sozialbeitrag) die aktuellen Rentner finanzieren ist nicht vorhanden. Und genaus wie die Jungen sich einer immer mehr ansteigenden Belastung durch Sozialbeiträge verweigern werden, werden sie sich auch einer immer mehr ansteigenden Belastung durch Steuern verweigern. Die vollständige Eintreibung der als „Alterrückstellungen“ getätigten Anlagen ist also mehr als zweifelhaft.

      Antworten
  3. Andreas Lutz schreibt:

    Zu „Zudem sind diese Zukunftsbetrachtungen völliger Unsinn. Keiner kann die Entwicklung der nächsten 30, 20 oder auch nur 10 Jahre vorhersehen, das haben ausnahmslos alle (demografischen) Prognosen der letzten Jahrzehnte deutlich gezeigt.“:
    Also demographische Prognosen gehören nun eigentlisch schon zu den zuverlässigsten Progrnosen überhaupt, denn die Leute sind ja jetzt schon auf der Welt, ihre Lebenserwartung, Sterblichkeit usw entwickelt sich vorhersehbar usw. Was schwerer abschätzbar ist, ist die Frage der Zuwanderung.
    Mehr qualifzierte Zuwanderung könnte das Demographieproblem ja deutlich entschärfen, denn dann gibt es mehr erwerbstätige Beitragszahler im Verhältnis zu Rentnern.
    Eine andere Variable auf die die Politik Einfluß hat ist das Renteneintrittsalter…

    Antworten
  4. Christian schreibt:

    „Also demographische Prognosen gehören nun eigentlisch schon zu den zuverlässigsten Progrnosen überhaupt“

    Zeig mir mal eine demografische Prognose seit bspw. 1900 über mindestens 20 Jahre, die vollkommen richtig lag. Du wirst keine finden. 😉 Der Einfluss auf die demografische Entwicklung ist viel komplexer. Prognosen im letzten Jahrhundert haben unter anderem zwei Weltkriege, die Einführung der Antibabypille, familienpolitische Entscheidungen (bzw. politische/soziale generell), Wiedervereinigung, Zuwanderung, usw. „übersehen“. Das hat riesige Auswirkungen. Auch die Veränderung der Lebenserwartung basiert nur auf Schätzungen, es gibt heute unzählige verschiedene „Sterbetafeln“, die sich deutlich unterscheiden.
    Wenn wir rückwirkend betrachten, um 1900 kamen auf einen Rentner 13 Erwerbsfähige, im Jahr 2000 waren es nur noch vier. Und was haben wir ökonomisch bemerkt? Es geht den Rentnern und den Arbeitenden heute besser als früher! Demografischer Wandel ist nichts neues und die gezeigten Horrorszenarien völlig übertrieben.

    Was die Bezahlbarkeit der Krankenversicherung angeht. Erstmal ist es so, dass es nach dem Mackentheoretischen Theorem egal ist, ob wir eine PKV oder GKV haben, wir haben in Dienstleistungen und Gütern gedacht immer ein Umlagesystem (die Sozialausgaben einer Volkswirtschaft müssen immer aus dem laufenden Volkseinkommen erbracht werden). Siehe hier: http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/071128_mackenroth.pdf Die PKV ist sogar noch im Nachteil, weil hier die Verwaltungs-, Vertriebskosten viel höher sind als in der GKV und damit verpulvert wird. Die gebildeten Altersrückstellungen können gerade auch richtig in die Hose gehen, zum Beispiel jetzt in Zeiten von Niedrigzinsen (Inflation, Währungsschwankungen, usw.) und später, wenn diese aufgelöst werden.

    Wichtig für die Bezahlbarkeit der Krankenversicherung ist die Entwicklung der Produktivität und Löhne… Und durch die Nichtkopplung ans Einkommen bei der PKV wird eher diese unbezahlbar als die GKV. Faktisch haben PKV und GKV mit den gleichen Problemen zu kämpfen (Kosten im medizinischen Gesundheitswesen und demografischer Wandel) und werden gleichermaßen davon getroffen, nur, dass die PKV noch weitere Nachteile hat, die die GKV einfach mal systembedingt nicht hat. 25% GKV-Beitrag können in Zukunft durchaus bezahlbar sein, aktuell haben wir den Satz ja gar nicht. Laut der Panikmacher haben wir den vielleicht mal in 35 Jahren und bis dahin ist die Produktivität wieder gestiegen und wir verdienen alle anders, dass wir uns das locker leisten können.

    Antworten
  5. Philip schreibt:

    Ich habe den Vortrag nicht gesehen, und nur die Folien sind ja zugreifbar, aber:

    Zunächst einmal bin ich erstaunt, dass die Krankenversicherung für so Viele ein Problemthema darstellt.
    Und das sind dann vermutlich doch die, die in der gesetzlichen bleiben wollen, aber dort über die hohen Beiträge klagen? Klar muss es jeder selbst wissen, aber:

    – Ich sehe bei beiden Versicherungsformen zukünftige Risiken und glaube kaum, dass wegen dieser Unkalkulierbarkeit dies eine Rolle bei der Entscheidung treffen kann.
    Wenn ich die Folien richtig verstehe, sind die am meisten benachteiligte Grupe die freiwillig gesetzlich Versicherten? (Obwohl, in der Rechnung wurde mit 2000 EUR Rente kalkuliert, ich glaube nicht, dass die so viele Selbständige erreichen- also in meiner Rürup-Vers. müsste ich 500.000 EUR angespart haben für so eine Rente..)- Wer also glaubt, im Alter auch noch gut zu verdienen, ob mit Renten oder Nebenerwerb, der ist in der gesetzl. Versicherung als Freiwilliger am Schlechtesten aufgehoben.

    Bei so viel Meinung hier schnell noch mal ein paar Fakten:
    – Ich bin 48J. und zahle in meiner privaten KV 200 EUR inkl. Pflegevers. (mit 300 EUR Selbstbeteiligung) (ohne eig. Vers. für die Familie).
    Ist sicher auch nicht wenig Geld, aber ich empfinde das als durchaus fairen Beitrag.
    Und dazu werden ständig in der PKV Altersrückstellungen angespart.

    Der Trick war, als mein privater Standardtarif vor Jahren mal ständig zweistellig wuchs (in einem Jahr um fast 50%), da habe ich mir viel Zeit genommen, auch andere Versicherungen geprüft, und bin dann aber bei meiner Versicherung in einen Berufsstarter-Tarif gewechselt.

    Das sehen die nicht gern, (aber kriegt man bei Durchsetzungsfähigkeit in der Regel hin), weil der Tarif muss optisch günstig bleiben, weil sie darüber die neuen Mitglieder werben, und da wollen sie nicht gerne Leute über 30 drin haben. Die alten Tarife sind den KV dann fast egal, die lassen sie dann gerne mal kostenmäßig „verfaulen“, wg. den Altersrückstellungen traut sich ja keiner mehr weg.

    – Zweites Beispiel: Mein Vater, jetzt in ein paar Jahren 80J. Auch größte Zeit seines Arbeitslebens privat versichert. Kostenexplosion? klar sind die Beiträge gestiegen. Hat einen guten Berater und sie haben eine Selbstbeteiligung gefunden, die seine Beiträge ins Anständige drückt. Muss mal fragen, wieviel, aber ich meine, viel mehr als 500 EUR zahlt er auch nicht. Da zahlt ein Berufseinsteiger in der gesetzlichen KV u.U. mehr ! (Gut, dann ohne Selbstbeteiligung).
    Soviel zu dem Mythos unverträgliche Steigerungen der Beiträge im Alter !

    Wer private hohe Beiträge im Alter nicht zahlen will, kann auch auf Extremkonstruktionen wie 50% Eigenanteil ausweichen, was die Beiträge wieder bezahlbar macht.

    Ist das Extremum, aber trotzdem: In vernünftigen Dosiereungen macht Selbstbeteiligung im Alter meinen Erkenntnissen nach die Beiträge erträglich !!

    Klar kann sich das auch nicht jeder je nach Gesundheitszustand leisten, aber ich sag mal
    300 EUR gesparter Monatsbeitrag sind 3600 EUR pro Jahr gespart. Und davon kann man sich im Alter ganz schön viel Eigenanteil leisten.

    Ich habe jedenfalls als existenzgründender junger Mensch keine zwei Sekunden gezweifelt, in die private KV zu wechseln, ich muss um die 25J. gewesen sein. Das hatte mit dem Beitrag, aber auch obiger Mentalität zu tun. Natürlich habe ich mich dann wie Bolle geärgert, als ich dann viel später meine zwei Kinder extra privat versichern musste- aber genau das dürfte für Menschen mit geringem selbständigen Einkommen nicht das Problem sein, man muss das nichtselbständige Einkommen eines Partners einfach höher bleiben lassen – letztlich kam der Gesamtbeitrag dann ungefähr gleich privat vs. gesetzlich- da bin ich nicht zurück in die gesetzliche KV.

    Antworten
  6. Christian schreibt:

    Was bringen hohe Selbstbeteiligungen (und damit niedrigere Monatsbeiträge), wenn man im Alter die Leistungen sowieso in Anspruch nehmen muss? Dann zahlt man natürlich auch die Selbstbeteiligung im vierstelligen €-Bereich und hat nichts gespart.

    Gerade die privaten KV-Einsteigertarife haben in den letzten Jahren enorme Beitragssteigerungen erfahren und die Gesellschaften größtenteils endlich die Einsicht gezeigt, dass es so nicht funktioniert. Die Annahme, mit Billigtarifen die Leute in die PKV zu holen (locken) und sie dann mit der Zeit dazu zu bringen, in besser kalkulierte, leistungsstärkere (und teurere!) Tarife wechseln, hat sich als komplett falsch herausgestellt! Stichwort: „Mindestleistungen“ und Abkehr von den schlecht kalkulierten Billigtarifen. Wenn man sich ihren aktuellen Beitrag in der PKV mit in einem Alter von fast 50! anschaut, muss einem klar sein, dass das (auf Dauer) nicht funktionieren kann… Die PKV ist kein Beitragssparmodell!!! Warum das so ist, habe ich bereits dargelegt, nur verstehen muss man es auch… Die Alterszusammensetzung in einem PKV-Tarif hat übrigens keinen Einfluss auf die Beiträge, es gibt keine Vergreisung: http://www.mehrwertfair.de/blog/2010/08/25/pkv-vorurteile-vergreisung/

    Beitragsklagen Betroffener gibt es viel mehr in der PKV als in der GKV (prozentual), logisch, weil die GKV für Angestellte einfach mal einkommensabhängig ist und die PKV nicht.

    „Wer also glaubt, im Alter auch noch gut zu verdienen, ob mit Renten oder Nebenerwerb, der ist in der gesetzl. Versicherung als Freiwilliger am Schlechtesten aufgehoben.“

    Glauben oder Spekulation ist ehrlich gesagt ein schlechter Ratgeber… Durch die Einkommensabhängigkeit der GKV kann man sich sicherer sein, dass diese im Alter bezahlbarer bleibt. Bei der PKV gibt es eine viel größere Unsicherheit. Klar ist aber, die GKV muss endlich das Thema Mindestbemessung angehen in der freiwilligen!

    Antworten
  7. Olivier Dolch schreibt:

    Guten Tag,

    das ist ein sehr interessanter Beitrag geworden. Vielen Dank dafür. Um den Beitragssteigerungen entgegen zu kommen, muss sich die PKV an sich ändern. Es ist ja nicht so, dass nun die Menschen nicht mehr alt werden, weil die Prämien unaufhörlich steigen. Laut https://www.privatekrankenversicherungtest.de/beamte/ wäre es sinnvoll, die Beiträge und Kosten der “ Alten“ ebenfalls zu subventionieren.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.