Fast die Hälfte der Selbstständigen, aber nur 9 Prozent der Arbeitnehmer privat krankenversichert

pixabay_krankenversicherung_stethoskopWie viele Selbstständige sind eigentlich privat und wie viele gesetzlich versichert? Für den VGSD haben die Zahlen große Bedeutung, denn eines unserer Ziele sind bezahlbare Krankenversicherungsbeiträge für alle Selbstständigen. Hier die aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamts:

45 Prozent der Selbstständigen sind demnach privat versichert, 54 Prozent gesetzlich. Dagegen sind nur 9 Prozent der Arbeitnehmer privat und 90 Prozent gesetzlich versichert. Nimmt man alle Erwerbstätigen, also auch Beamte, waren 13 Prozent privat und 86 Prozent gesetzlich versichert.

Trotz Versicherungspflicht sind nach Angaben des Bundesamtes 0,2 Prozent der Erwerbstätigen nicht krankenversichert.

 

Freiwillige gesucht für Faktencheck und interessante Zahlen zur Selbstständigkeit

Quelle: Destatis  – Alle vier Jahre wird im Rahmen des Mikrozensus nach der Krankenversicherung gefragt. Die Beantwortung der Fragen ist freiwillig. Die letzte Befragung, für die Zahlen vorliegen, stammt aus dem Jahr 2011, die entsprechenden Ergebisse des Mikrozensus 2015 sollen Ende Juli 2016 veröffentlicht werden. Schon bald könnte es also neue Zahlen geben, wobei sich nicht sooo viel ändern dürfte. Sie werden in der Fachserie 13 Reihe 1.1 des statistischen Bundesamts veröffentlicht.

Gerne wollen wir als Verband häufiger über solche interessanten und für unsere Arbeit wichtigen Zahlen berichten und auch Behauptungen und Angaben von Politikern, die in der Presse ungeprüft verwendet werden, einem Faktencheck unterziehen. Wenn Du Dich für Statistik interessierst und solchen Dingen gerne auf den Grund gehst, dann engagiere Dich doch im Rahmen des VGSD und melde Dich bei uns. Wir freuen uns von Dir zu hören!

 


Jetzt mitzeichnen: Mit unserer Petition setzen wir uns für faire Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge ein. Es ist nicht einzusehen, dass Selbstständige deutlich mehr zahlen als Arbeitgeber und -nehmer zusammen. Eine Gesetzesverschärfung zum 1.1.18 macht eine Reform noch dringlicher.


 

 

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