Du solltest stets eine Liquiditätsreserve, sowohl privat als auch betrieblich, von drei bis sechs Monaten, im besten Fall sogar bis zu zwölf Monaten, aufbauen. Diese Rücklagen schützen dich davor, in Notfällen auf Altersvorsorgeverträge oder teure Überziehungskredite zurückgreifen zu müssen.
Trenne dabei unbedingt deine Konten: nutze ein Mehrkontenmodell mit klarer Trennung von Privat- und Geschäftskonten. Das vereinfacht nicht nur deine finanzielle Übersicht, sondern ist auch steuerlich sinnvoll, zum Beispiel bei Betriebsprüfungen.
Plane deine Fixkosten sorgfältig, besonders in kostenintensiven Monaten wie Januar, und halte dein Tagesgeld oder Notgroschen separat vom Gehalts- oder Unternehmenskonto.
So stellst du sicher, dass deine Liquidität immer Vorrang vor kurzfristigen Gewinninteressen hat.
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