Für den langfristigen Vermögensaufbau werden vor allem kostengünstige ETFs empfohlen, da niedrige Gebühren langfristig die Rendite deutlich weniger belasten als teure aktiv gemanagte Fonds. Anleger/innen können dabei aus vielen verschiedenen ETFs wählen und ihre Geldanlage entweder selbst verwalten oder sich unterstützen lassen.
Eine Möglichkeit ist ein eigenes Online-Depot mit selbst ausgewählten ETFs. Wer Unterstützung benötigt, kann auf Schulungen, Starterangebote oder unabhängige Honorarberatung zurückgreifen. Wichtig ist dabei, dass auch die Beratungskosten niedrig bleiben. Hohe Verwaltungs- oder Beratungskosten können den Vorteil günstiger ETFs sonst wieder deutlich verringern.
Außerdem ist wichtig zu verstehen, dass ETFs nicht automatisch riskante Aktienanlagen sind. ETFs sind lediglich kostengünstige Anlageinstrumente, mit denen in unterschiedliche Anlageklassen investiert werden kann. Dazu gehören Aktien-ETFs mit höheren Renditechancen und stärkeren Schwankungen, aber auch Anleihe- oder Geldmarkt-ETFs mit geringerem Risiko.
Die Auswahl der ETFs sollte immer zu deiner persönlichen Risikobereitschaft, deinem Anlageziel und deinem Zeithorizont passen. Eine passende Mischung verschiedener ETFs kann helfen, Risiko und Renditechancen sinnvoll auszubalancieren.
Du möchtest Kommentare bearbeiten, voten und über Antworten benachrichtigt werden?
Jetzt kostenlos Community-Mitglied werden