Wenn viele spezialisierte KI-Agent/innen unabhängig voneinander arbeiten, müssen sie einzeln angestoßen und koordiniert werden. Um diesen Aufwand zu vermeiden, können sie durch eine übergeordnete Instanz, einen Orchestrierungsagenten, gesteuert werden. Dieser zerlegt eine Aufgabe in einzelne Arbeitsschritte, verteilt sie an die passenden KI-Agen/tinnen und führt die Ergebnisse anschließend wieder zusammen.
Die einzelnen Agent/innen übernehmen dabei jeweils klar definierte Aufgaben, beispielsweise Recherche, Projektmanagement, Programmierung oder kreative Tätigkeiten. Sie können auf unterschiedliche KI-Modelle, Datenquellen und Fachwissen zugreifen und werden gezielt für ihren jeweiligen Einsatzbereich optimiert. Zusätzlich lassen sie sich in bestehende Arbeitsumgebungen integrieren, sodass sie beispielsweise per E-Mail oder über andere Kommunikationskanäle genutzt werden können.
Ein wichtiger Bestandteil solcher Systeme ist die Qualitätssicherung. Die KI-Agent/innen werden so konfiguriert, dass sie Ergebnisse kritisch prüfen, Aussagen hinterfragen und fehlende oder unzureichende Daten erkennen, anstatt ungeprüfte Antworten zu liefern.
In einem typischen Workflow erhält der Orchestrierungsagent eine Aufgabe, erstellt daraus einen Arbeitsplan, verteilt die einzelnen Teilaufgaben an spezialisierte KI-Agent/innen und nutzt bei Bedarf zusätzliche Datenquellen. Nachdem die Teilaufgaben bearbeitet wurden, werden die Ergebnisse zusammengeführt und als Gesamtergebnis bereitgestellt. Dadurch können auch komplexe Prozesse effizient automatisiert werden, ohne dass jede einzelne Aufgabe manuell angestoßen werden muss.
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