Wenn du dich selbst vermarktest, spielen deine Gedanken und Überzeugungen eine besonders große Rolle. Während die Ablehnung eines Produkts meist nicht persönlich wirkt, kann es bei einer Personal Brand direkt dein Selbstbild berühren. Deshalb können persönliche Grenzen, Ängste und Glaubenssätze beeinflussen, was du dir in deinem Business überhaupt zutraust und umsetzt.
Wenn du beispielsweise glaubst, dass sich ein breites Angebot nicht verkaufen lässt, kann diese Überzeugung dazu führen, dass du unbewusst genau das bestätigst. Strategien allein helfen dann nicht weiter, wenn grundlegende Überzeugungen in eine andere Richtung wirken. Deshalb ist es wichtig, solche Gedanken zunächst zu erkennen und zu hinterfragen. Sie fühlen sich häufig wie eine objektive Wahrheit an, obwohl sie auch anders betrachtet werden können.
Auch neue Entwicklungen können solche Zweifel auslösen. Nach vielen Jahren in einem Beruf können beispielsweise Gedanken entstehen, dass sich durch Veränderungen oder KI die eigene Arbeit überflüssig machen könnte. Solche Ängste und Blockaden können die eigene Weiterentwicklung beeinflussen und sollten deshalb bewusst betrachtet werden.
Eine Veränderung der Positionierung bedeutet dabei nicht automatisch, dass du alles neu machen musst. Du kannst regelmäßig prüfen, ob deine Positionierung noch zu dem passt, was du möchtest. Manchmal reichen kleine Anpassungen von wenigen Grad aus. Du musst dich nicht ständig neu erfinden.
Auch bei äußeren Dingen wie Website, Logo, Farben oder Fotos solltest du darauf achten, dass sie dich nicht von den eigentlichen Aufgaben abhalten. Solche Maßnahmen können später sinnvoll werden, sind aber zunächst nicht zwingend notwendig, um zu verkaufen. Entscheidend ist, dich nicht mit der Gestaltung deines Auftritts zu beschäftigen, wenn sie lediglich dazu führt, dass du deine eigentliche unternehmerische Arbeit aufschiebst.
Du möchtest Kommentare bearbeiten, voten und über Antworten benachrichtigt werden?
Jetzt kostenlos Community-Mitglied werden