Jeder Mensch trägt eine Vorstellung von der eigenen Zukunft in sich. Das kann auch die Vorstellung sein, dass es auf keinen Fall so weitergehen soll wie bisher. Diese Zukunftsvorstellung kann zu einer wichtigen Kraftquelle werden, wenn du dir bewusst Zeit nimmst, sie zu konkretisieren. Zum Beispiel kannst du sie handschriftlich aufschreiben oder mit einem Vision Board sichtbar machen. Dadurch werden aus flüchtigen Gedanken und Bildern konkrete Vorstellungen davon, wie du deine Zukunft gestalten möchtest.
In solchen Zukunftsbildern steckt häufig viel von dem, was dich ursprünglich dazu gebracht hat, deinen eigenen Weg zu gehen. Diese Vorstellungen können dir Zuversicht und Kraft geben. Auch wenn die aktuelle Situation schwierig ist, kann die bewusste Entscheidung helfen, an deinem Ziel festzuhalten und dich davon nicht abbringen zu lassen.
Dabei ist es wichtig, zwischen Ziel und Weg zu unterscheiden. Dein Ziel muss sich nicht verändern, nur weil der ursprünglich geplante Weg nicht mehr funktioniert. Wenn sich beispielsweise durch äußere Umstände etwas grundlegend verändert, musst du möglicherweise einen anderen Weg einschlagen oder mehr Geduld haben. Das bedeutet nicht, dass dein Ziel weniger wichtig geworden ist.
Du musst deshalb nicht jeden einzelnen Schritt kennen, bevor du losgehst. Dein Weg kann sich erst im Laufe des Gehens entwickeln. Während du an deinem Ziel festhältst, darfst du den konkreten Weg immer wieder anpassen. Es kann daher hilfreich sein, dein Ziel nicht ständig infrage zu stellen, sondern Vertrauen darin zu haben, dass sich der passende Weg entwickeln kann.
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