Innere Antreiber sind Motivatoren, die dich leistungsfreudig und kompetent machen. Sie entstehen unter anderem durch deine Erziehung, Erfahrungen und Persönlichkeit. Jeder Antreiber hat positive Seiten, kann aber je nach Situation auch zum Risiko werden. Entscheidend ist deshalb die Passung zwischen deiner Persönlichkeit und deinem Arbeitsumfeld.
Ein Beispiel ist der Antreiber „Mach es allen recht“. Du bist besonders empathisch, teamorientiert und kundenorientiert, hast aber Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen. In einer Position, in der du häufig andere enttäuschen oder klare Entscheidungen treffen musst, kann das dazu führen, dass du deine eigenen Grenzen überschreitest.
Beim Antreiber „Sei perfekt“ können Genauigkeit und Kontrolle wichtige Stärken sein. In einem Umfeld, in dem schnell entschieden werden muss und Fehler bis zu einem gewissen Grad unvermeidbar sind, kann der hohe Perfektionsanspruch jedoch zu erheblicher Belastung führen.
Der Antreiber „Sei stark“ kann dazu führen, dass du gewohnt bist, alles allein zu schaffen und keine Hilfe anzunehmen. Wenn sich deine Belastbarkeit verändert, solltest du deshalb flexibel bleiben und dir erlauben, Unterstützung anzunehmen oder deine Arbeitsbedingungen anzupassen. Andernfalls besteht die Gefahr, deine eigenen Grenzen immer weiter zu überschreiten.
Dein Verantwortungsgefühl ist dabei grundsätzlich wichtig. Entscheidend ist jedoch, wie du deine Verantwortung verstehst und welche Erwartungen du daraus an dich selbst ableitest.
Burnout und Depression sind außerdem nicht dasselbe. Burnout kann zwar ähnlich wie eine Depression aussehen, wird hier aber als berufs- oder belastungsbedingte Erschöpfung beschrieben, während eine Depression eine psychische Erkrankung ist.
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