Freelancer-Verbände treffen sich in Berlin: Ergebnisse des EFIP-Treffens

Wie angekündigt, fand am 21. Februar 2013 ein Treffen des European Forum of Independent Professionals (www.efip.org) statt. Independent Professionals oder kurz „ipros“ ist ein anderer Begriff für Gründer und Selbstständige.

Gastgeber war dieses Mal der VGSD, vertreten durch unser Berliner Mitglied Joel Dullroy. Dabei kamen Vertreter von Freelancer-Verbänden aus ganz Europa zusammen, um über die Situation der Gründer in ihren Ländern zu berichten und über europaweite Kooperationen zu sprechen.

Für den VGSD war dies eine gute Gelegenheit, sich mit bereits etablierten Verbänden auszutauschen, die teilweise über fünfstellige Mitgliederzahlen verfügen. Dabei haben wir einiges darüber gelernt, wie diese die Interessen ihrer Mitglieder vertreten und Initiativen starten, welche Wege sinnvoll sind und was eher nicht wirkt. Ich (Andreas Lutz) habe über Skype teilgenommen, so fielen keine Reisekosten für den VGSD an.

Ein Hauptthema war, wie das aktuelle politische und wirtschaftliche Klima in den verschiedenen Ländern aussieht und wie es sich auf das Gründungsgeschehen auswirkt. Und was die Selbstständigen-Verbände jeweils erreicht haben. Joel oder ich werden bei Gelegenheit in einem getrennten Beitrag über die Situation in den verschiedenen Ländern berichten.

Die Mitgliedsverbände haben den VGSD in den EFIP aufgenommen, was uns natürlich sehr freut: Einfach einen Mitgliedsantrag stellen, das geht nämlich nicht. Somit können wir künftig direkt auf das Know-how von Mitarbeitern etablierter Verbände zugreifen, was wir zwischenzeitlich bereits getan haben. Der EFIP betreibt zudem Lobbying auf EU-Ebene, sodass wir politische Anliegen unserer deutschen Mitglieder in die Agenda einbringen und diesen zusammen mit anderen Verbänden mehr Nachdruck verleihen können. Brüssel bietet eine weitere Ebene, um politische Anliegen zu adressieren, und oft sind die Gesprächspartner dort aufgeschlossener als auf nationaler oder Länderebene.

Aber keine Sorge: Unser Schwerpunkt bleibt die Arbeit hier in Deutschland.

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