Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Selbstständigen Deutschland e.V.

Mehr als 900.000 Mitzeichner für faire Behandlung von Selbstständigen: VGSD-Podium mit den Initiator/innen der größten Corona-Petitionen

902.442 Unterschriften haben sie für eine faire Behandlung von (Solo-) Selbstständigen gesammelt – und jede Minute kommen weitere hinzu. Die Initiator/innen von fünf besonders erfolgreichen Petitionen werden morgen Nachmittag ihre Forderungen erläutern und sich deinen Fragen stellen. Lars Bösel und Antje Eichhorn werden Tonia Merz, David Erler, Christoph Schlüter, Jana Riediger und Marc Jacquemin befragen. Auch Andreas Lutz, der die Idee hatte, die Petenten an einen Tisch zu bringen, wird mit dabei sein.

Du kannst einen Blick hinter die Kulissen werfen, die Petenten und ihre Motivation kennenlernen, für dich entscheiden, welche Forderungen du mittragen möchtest und welche nicht. Ebenso wichtig ist es uns, darüber zu sprechen, was jeder Einzelne unternehmen kann, um den Druck auf die Politik zu erhöhen, und was wir gemeinsam mit den Petenten tun können.

Als Teilnehmer kannst du auch eigene Fragen stellen.

Bitte melde dich rechts oben mit deiner E-Mail-Adresse an, damit wir dir die Zugangsdaten zusenden können. Außerdem erfahren wir auf diese Weise, mit wie vielen Teilnehmern wir ungefähr rechnen können. Danke!

29.04.2020
16:00 bis 17:30 Uhr

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Christoph Schlüter Experte

David Erler Experte

Jana Riediger Expertin

Marc Jacquemin Experte

Tonia Merz Expertin

Lars Bösel Moderator

Antje Eichhorn Co-Moderatorin

7 Kommentare

  1. Barbara Jantzen schreibt:

    Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass wir uns auch mit Petitionen Gehör verschaffen und konkrete Forderungen stellen. Schade finde ich, dass es eine Vielzahl unterschiedlicher Petitionen zum gleichen Problem (bisher unzureichende Unterstützung von Selbständigen) gibt, die unterschiedliche Forderungen stellen bzw. teilweise nur einzelne Berufsgruppen im Blick haben. Statt einem Grundeinkommen finde ich es außerdem fairer, wenn auf der Grundlage der vergangenen Steuerbescheide die Höhe eines Überbrückungsgeldes festgelegt wird. Die Beschränkung auf 6 Monate,die in einigen Petitionen zu finden ist, finde ich außerdem problematisch, da niemand absehen kann, wie lange die Berufsverbote/Auftragsverluste andauern werden.

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  3. Marco Lefarth schreibt:

    Bitte unternehmt etwas !
    In NRW wurde von Tag eins damit geworben, dass Soloselbstständige ihr Gehalt/ Lebensunterhalt mit diesem Geld finanzieren möchten. Nach Antrag aufgrund dessen sowie Bewilligung im selbigen Zeitraum hat man nun am 1.April einfach diesen Passus gelöscht und den Privatbedarf untersagt, stattdessen soll man nun Hartz 4 beantragen.
    Wie sollen wir unsere Rechnungen etc. mit 425€ Grundsicherung bezahlen ? Wir sind doch keine Bittsteller!!!! Wir arbeiten hart für uns und für dieses Land wir zahlen unsere Belange seit Jahren aus unseren Berufen haben hohe Krankenkasse kosten etc. Wir erwirtschaften alles selbst und nun verwehrt man uns diese kleine finanzielle Überbrückung ? wir aus der Eventbranche haben sehr stark damit zu kämpfen, dass Clubs Veranstaltungen etc. bis mindestens 1.September untersagt sind. Wie kann es sein, dass man uns unsere Existenz und unser Brot nimmt und wir zum Dank dafür behandelt werden wie Bittsteller? Warum sollen wir nun Hartz 4 beantragen ? Wo bleibt die Würde des Menschens ? Wo ist die angeblich unkomplizierte und undemokratische Hilfe ? Ihr lasst uns im Regen stehen und feiert euch in den Medien für diese Ungerechtigkeit.

    Existenzen die wir uns über Jahre/ Jahrzehnte hinweg aufgebaut haben evt. sogar schon in 2/3 generation führen mit diesen Existenzen spielt der Bund !

    Herrn Pinkwart sieht das übrigens ähnlich und hat ein gutes Optionsmodell vorgeschlagen.

    Soforthilfe MUSS auch zum Privatlebensunterhalt genutzt werden , gerne auch mit Obergrenze.

    Wir sind das Volk, wir brauchen eure Hilfe, die ihr aus unseren Steuern zur Verfügung stellt !

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    1. Lapje schreibt:

      Wobei mich interessieren würde, ob das vorgehen, die Bedingungen einfach so zu ändern, überhaupt zulässig ist. Ich habe meinen Antrag am 31. März gestellt, und da stand noch dabei, dass die Hilfe auch für den Lebensunterhalt verwendet werden kann (habe extra meine Frau noch hinzugezogen ob sie das auch so erkennt – obwohl es schon eindeutig war, aber sicher ist sicher). Die Bewilligung habe ich am 2. April erhalten, da wurde auf die Änderungen aber nicht hingewiesen…

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    2. Joachim Krischka schreibt:

      Hallo Herr Lefarth, haben Sie den Text kopiert? Ich bin auf der suche nach diesem Text. Habe Ihn auch auf der Webseite in den ersten Tagen gelesen. Gruß Joachim

      In NRW wurde von Tag eins damit geworben, dass Soloselbstständige ihr Gehalt/ Lebensunterhalt mit diesem Geld finanzieren möchten.

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  4. Reni von Bifamo schreibt:

    In einer solchen organisierten Situation muss natürlich Soforthilfe zum Privatunterhalt genutzt werden.
    Wir haben jetzt hier in Monaco , direkt Hilfe für jeden der es braucht, Notwendigste Lebensmittel kostenlos.

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  5. clara drossel schreibt:

    In Mecklenburg: keine Soforthilfe für mich als Honorarkraft, die in Schul- und Kinderprojekten arbeitet – meine Kollegin hat in Brandenburg wenigstens 5.000 EUR zur Überbrückung bekommen – was soll diese Ungleichbehandlung?
    Und Grundsicherung ist ein Witz, wenn der Partner mit Kurzarbeitergeld genau den Bedarfssatz zweier Personen verdient … heißt, ich bekomme garnichts und es leben gleich zwei Menschen auf Hartz4-Niveau.
    Durchs Netz gefallen.

    Wie vermittle ich den Kindern dann Demokratieverständnis in den Projekten?

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