Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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VGSD begrüßt sein 2.200stes Vereinsmitglied

Unser 2.200stes Vereinsmitglied ist die Lernberaterin Victoria Stübner (43) aus Isen bei Erding (Branchenprofil). Gerade haben wir sie angerufen, ihr gratuliert und einen Amazon-Gutschein im Wert von 60 Euro gemailt. Im Folgenden stellen wir Victoria im Rahmen eines Interviews vor.

Zum Hintergrund: Am Donnnerstag vormittag hatten wir unsere Community-Mitglieder angeschrieben und ihnen berichtet, dass uns nur noch wenige Anmeldungen vom nunmehr 2.200sten Vereinsmitglied trennen. Wir haben damit einen Countdown eingeläutet (2.190, 2.191, … 2.199), in dessen Rahmen wir weiteren zehn neuen Mitgliedern einen Gutschein im Wert von 10 Euro als kleines Dankeschön gesendet haben.

 

Im Gespräch mit Victoria Stübner, unserem 2.200sten Mitglied

Victoria Stübner wusste früher selbst nicht, wie man gut lernt und fiel durch eine wichtige Prüfung. Heute ist Lernen ihre Leidenschaft.

VGSD: Wo erreiche ich Dich denn gerade?

Victoria Stübner: Im Moment auf dem Handy vor einem Hotel in Unterschleißheim nördlich von München. Ich komme gerade aus einem Marketing-Workshop von Trust Marketing, Susanne Büttner. Ich habe unter anderem gelernt, wie groß meine ToDo-Liste in Sachen Marketing ist und dass ich mit dem ToDo anfangen sollte, das mir am meisten Spaß macht.

 

VGSD: Mit dem Interview tust Du dann ja schon mal gleich etwas für Dein Marketing.

Victoria (lacht): Ja, genau. Susanne wird stolz auf mich sein!

 

VGSD: Wie bist Du denn auf den VGSD aufmerksam geworden?

Victoria: Ich wurde schon vor Gründung meiner Praxis durch eine Internet-Recherche auf Euch aufmerksam und besuchte einen Gründungszuschuss-Workshop bei Deinem Kollegen Christian Bussler, der auch vom VGSD berichtete. Seit diesem Zeitpunkt seid ihr mir immer wieder über den Weg gelaufen, zum Beispiel über Eure XING-Gruppe, wo ich als Leserin die Diskussionen mit verfolge.

 

VGSD: Was hat Dich veranlasst gerade jetzt Vereinsmitglied zu werden?

Victoria: Ich dachte schon länger immer wieder: „Ich muss Mitglied werden, ich muss Mitglied werden“. Den Ausschlag gegeben hat Ende 2016 eine gute Bekannte, die ich schon seit vielen Jahren kenne: Claudia Kimich von den Münchener Webgrrlls. Und die Tatsache, dass ich gerade erst wieder zwei spannende Telkos verpasst habe, die ich unbedingt nachhören wollte.

 

„Für gutes Lernen ist die ganze Bandbreite von Verhalten nötig“

VGSD: Seit wann bist Du selbstständig und was machst Du genau?

Victoria: Seit 20. September 2014 bin ich als Lernberater, Lerncoach und Lerntrainer in eigener Praxis selbstständig. Ich helfe Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen dabei, Lern- und Verhaltensblockaden zu überwinden und zu einem guten Lernen zu kommen – mit Spaß! Meine Kunden sind Menschen, die beispielsweise unter Prüfungsangst leiden, sich schwer tun mit dem Lernen oder angemessenem Sozialverhalten, schlechte Noten schreiben oder auch beim Präsentieren unsicher sind.

Ich arbeite mit den Klienten ganz viel über den Körper und wir können so hocheffizient gewünschte Ergebnisse erreichen. Auf meiner Website hast Du vielleicht auch das Foto mit der Kickbox-Pratze gesehen, auf die ein Kind schlägt. Es geht bei der dort abgebildeten Übung darum, zunächst abzuwarten und dann blitzartig loszuboxen.

Letztlich ist das Ziel meiner Arbeit, in dem Menschen ein inneres Gleichgewicht zwischen den Polaritäten des möglichen Verhaltens zu schaffen. Denn für gutes Lernen und angemessene Reaktionen ist die ganze Bandbreite von Verhalten nötig. Die Menschen, die mich aufsuchen, hängen aber oft in der einen Polarität fest, das nennt man dann Lernblockade. Löst man die Blockade auf, steht eben diese ganze Bandbreite an Verhalten zur Verfügung.

 

VGSD: Bist Du noch in anderen Verbänden oder Vereinen aktiv?

Victoria:  Ich bin Mitglied bei BNI und The-Coach.Net und war bis vor einigen Monaten sehr aktiv in der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK e. V.).

 

VGSD: Was für Themen beschäftigen Dich gerade in Hinblick auf Deine Selbstständigkeit?

Victoria:  Durch eine Krebserkrankung konnte ich in 2016 einige Monate gar nicht arbeiten. Jetzt arbeite ich an meiner Sichtbarkeit, die noch stark ausbaubar ist. Ich habe ja noch viel vor, gebe zum Beispiel in Schulen Fortbildungen für Lehrer, halte in Unternehmen Lerntrainings der anderen Art für Azubis  und betreue in meiner Praxis in Isen im Landkreis Erding Einzelklienten. Und das darf noch viel bekannter werden, damit meine Vision Realität werden kann.

Seit Ende Januar halte ich zudem Vorträge für einen gemeinnützigen Verein aus Berlin (LVB Lernen e.V.). Diese finden bundesweit an Schulen statt, sind kostenlos und richten sich an Eltern. Es geht darum, wie Lernen grundsätzlich funktioniert und wie Eltern ihre Kinder besser und entspannter beim Lernen unterstützen und zu einem selbständigen Lernen anregen können. Zudem ist der Vortrag für den Familien- und Lernalltag hilfreich, um Persönlichkeitsmerkmale und Eigenarten der Kinder besser zu verstehen und dadurch auch Tretminen in der Kommunikation zu umgehen.

 

„Bringt bitte dieses schreckliche Thema aus der Welt!“

VGSD: Was wünscht Du Dir vom VGSD? Was sollten wir in den nächsten Monaten unbedingt tun?

Victoria: Bringt bitte dieses schreckliche Thema Scheinselbstständigkeit aus der Welt! Bringt die Politiker dazu, dass sie verstehen, was sie da anrichten. Bringt sie zur Vernunft, was Selbstständige angeht. Denn was die Politik da treibt, das geht einfach nicht.

 

VGSD: Vielleicht kannst Du uns ja helfen, die Lernblockaden der Politiker in dieser Hinsicht aufzulösen? Wo willst Du selbst denn hin, Du hast eben von Deiner Vision gesprochen?

Victoria: Ich möchte in zehn Jahren mit meiner Praxis überflüssig sein. Ich möchte, dass es keine extra Lernberater mehr braucht, weil es ganz normal ist, dass Kinder ihre Lernfreude und Lernlust behalten und stressfrei mit Spaß lernen. Wir müssen endlich aufhören, Kinder auf Defizite zu reduzieren und stattdessen ihre Talente erkennen und wertschätzen. Und sollte es doch mal ein paar Stolpersteine auf dem Lernweg geben, sitzt in der Schule ganz selbstverständlich nur eine Tür weiter jemand, der sofort die passende und wirksame Unterstützung gibt.

3 Kommentare

  1. Sven schreibt:

    Generell finde ich es toll, dass Gutscheine verteilt werden, aber muss es denn zwingend ein Amazon-Gutschein sein? Könnte man denn nicht auch soziale Projekte wie beispielsweise buch7.de unterstützen?

    Viele Grüße
    Sven

    Antworten
  2. Max Hilgarth schreibt:

    Hallo Sven,

    wir verschicken Amazon-Gutscheine, weil man diesen dann für sehr verschiedene Dinge einlösen kann – nicht nur für Bücher.

    Beste Grüße
    Max

    Antworten
    1. Sven schreibt:

      Hallo Max,
      ist natürlich vollkommen legitim und sowieso Ihre Entscheidung. Ich hatte nur vor kurzem einen Beitrag von bereits erwähntem Unternehmen gesehen und empfand dieses als wohltuende Abwechslung zu Amazon. Bin einfach kein Fan mehr von Großkonzernen, an denen offenbar keiner mehr vorbeikommt. 🙂

      Antworten

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