Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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VGSD fordert im Rahmen der MittelstandsAllianz, dass das Wirtschaftsministerium dem Thema Rechtssicherheit mehr Gewicht gibt

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Foto: Bundesregierung, Kugler

Vor kurzem hat Wirtschaftsminister Altmaier seine lange erwartete Mittelstandsstrategie in Hannover auf der ersten Station seiner dreitägigen Mittelstandsreise vorgestellt.

In dem achtseitigen Papier (PDF) finden sich viele Forderungen, die wir als Solo-Selbstständige unterstützen. Vermisst haben wir allerdings den Hinweis auf die bestehende Rechtsunsicherheit in Hinblick auf das Statusfeststellungsverfahren.

Über die MittelstandsAllianz, in der wir zusammen mit mehreren befreundeten Verbänden Mitglied sind, haben wir heute Peter Altmaier aufgerufen, dass er dem Thema Rechtssicherheit mehr Gewicht gibt.

 

Gemeinsame Pressemitteilung von mehr als 30 Verbänden

In der Pressemitteilung, hinter der mehr als 30 Berufs- und Branchenverbände mit über 900.000 Mitgliedern stehen, fordern wir gleich am Anfang des Papiers gemeinsam:

„Die projektbasierte Form des Arbeitens gewinnt enorm an Bedeutung und damit einhergehend auch der Einsatz selbständiger Experten*innen. Politik muss reagieren wenn, wie in jüngsten Fällen zu sehen war, aufgrund von fehlender Rechtssicherheit Aufträge ins Ausland verlegt werden oder sogar ein Auftragsverbot an Selbstständige verhängt wird.

Dies schadet unserer Wirtschaftsleistung in gewaltigem Maße. Als Mittelstandsallianz treten wir dafür ein, dass Rechtssicherheit für Selbstständige geschaffen wird, um Abwärts-Entwicklung entgegenzuwirken und größeren Schaden für die deutsche Wirtschaft zu vermeiden.“

 

Verstärkter Fokus auch auf Wirtschafts- und Finanzministerium

Bisher hat sich der VSGD sehr stark auf das Bundesarbeits- sowie Gesundheits- und Justizministerium konzentriert und das mit Erfolg. In dem Rahmen, in dem uns die steigende Zahl an Vereins- und aktiven Mitgliedern dies ermöglicht, wollen wir verstärkt auch Bundeswirtschaftsminsisterium, Bundesfinanzministerium und Bundeskanzleramt adressieren.

Die Notwendigkeit dafür wurde zuletzt bei dem im Juli in Kraft getretenen „Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch“ deutlich. Um dies mit gleicher Intensität und Erfolg tun zu können wie bisher, müssen wir als Verband unbedingt noch mehr Mitglieder gewinnen, die uns durch ihre Vereinsmitgliedschaft und wo möglich auch durch ihr Engagement unterstützen.

1 Kommentar

  1. marc schreibt:

    RESPEKT, Respekt für die Allianz mit ihrem Statement PRO Selbständigkeit!
    .
    Das maile ich Kunden.

    Antworten

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