Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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News-Update zur Petition von Gerald Baumann: 6.081 Stimmen für „Einführung eines Altersvorsorge-Depots“

Rente, Altersvorsorge

Eine bessere Renten und mehr Wahlmöglichkeiten – lasst uns dafür gemeinsam eintreten! Foto: Adobe Stock, tanu

(Update vom 25.9.2020) Gestern endete die Zeichnungsfrist der Bundestagspetition „Einführung eines Altersvorsorge-Depots“ unseres Mitglieds Dr. Gerald Baumann. Das Quorum hat er mit 6.081 Mitzeichnern nicht erreicht, die Petition darf aber dennoch als erfolgreich bezeichnet werden: Immerhin erreicht Gerald damit Platz 155 von 7.871 aller Online-Petitionen, die jemals beim Bundestag gestartet sind. Gerald und seine Unterstützer landen damit in den obersten 2 Prozent der Rangliste nach Mitzeichnern seit 2009.

Danke allen, die dazu beigetragen haben!

 

Tolles Medienecho auf die Petition

Wir freuen uns sehr darüber, dass wichtige Medien über die Petition berichtet haben und dadurch die Diskussion über Alternativen zur klassischen Altersvorsorge vorantreiben.

Etwa hier:

Das parlamentarische Verfahren geht jetzt – leider intransparent für den Petenten – weiter, bis Gerald erfährt, ob der Petition entsprochen wird oder nicht und warum. Er rechnet damit, dass er etwa in einem halben Jahr informiert wird.

Wir halten Euch auf dem Laufenden und werden Geralds inhaltliche Forderungen in die weitere Diskussion um die AV-Pflicht für Selbstständige mitnehmen.

 

Bitte mitzeichnen: Diese Petition sorgt für eine bessere Rente für uns alle

(Beitrag vom 01.09.2020) Vielleicht hast du es schon in unserer Rundmail oder per XING-Moderatorenmail gelesen: Die Bundestagspetition „Einführung eines Altersvorsorge-Depots“ unseres Mitglieds Dr. Gerald Baumann ist nach längerer Wartezeit nun endlich online.

Bitte zeichne sie auf der Seite des Bundestags mit und empfehle sie weiter.

 

Warum unterstützen wir als VGSD e.V. Geralds Vorschlag?

Wir, aber z.B. auch das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) fordern seit Jahren ein solches Depot. Es würde die private Altersvorsorge von Selbstständigen insolvenzsicherer machen und besser vor einer Anrechnung bei der Grundsicherung schützen, was in der aktuellen Krise vielen Betroffenen sehr helfen würde. Es würde eine deutlich kostengünstigere und damit rentablere Alternative zur Altersvorsorge in Versicherungen schaffen und uns bei Einführung der geplanten Altersvorsorgepflicht für Selbstständige eine wirklich attraktive Wahlmöglichkeiten bieten.

Letztlich würde uns das in der Petition geforderte Altersvorsorgedepot bei unveränderten Beiträgen die Chance auf eine höhere Rente schaffen. In USA und anderen Ländern haben sich Altersvorsorgedepots (unter Namen wie „Keoghs“, „IRA“, „401K“) seit Jahrzenten bewährt und führen dazu, dass die Altersvorsorge dort besser verzinst und damit höher ist als bei uns.
Am Donnerstag dieser Woche (17 Uhr) wird Gerald in einer VGSD-Experten-Telko erklären, wie genau die Einführung eines Altersvorsorge-Depots zu einer besseren und sichereren Rente führt.

 

Jetzt mitzeichnen und Petition weiterempfehlen

Bitte zeichne schon jetzt die Petition auf der Seite des Bundestags mit, teile sie in den sozialen Netzwerken und mache Freunde auf sie aufmerksam, die sich ebenfalls eine bessere Altersvorsorge wünschen (auch wer nicht selbstständig ist, soll von dem Depot profitieren können):

Kurzlink: vgsd.de/av-depot

Wir haben noch bis 23. September Zeit, um 50.000 Mitzeichner zu gewinnen. Dann MÜSSEN sich der Bundestagsausschuss und die zuständigen Ministerien mit unserer Forderung auseinandersetzen.

Übrigens: Am Wochenende hat der frühere „Finanztest“- und heutige „Finanztip“-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen in seiner SPIEGEL-Kolumne wohlwollend auf Geralds Petition hingewiesen und sie sogar verlinkt. Wenn das keine gute Empfehlung ist!

Vielen Dank für deine Unterstützung!

3 Kommentare

  1. Antworten
  2. Nils schreibt:

    Ich wäre für ein generelles Vorsorgedepot, das nicht nur der Altersvorsorge dient. Einlagen sollten steuerfrei sein (bis zu einem Höchstbetrag), Auszahlungen entsprechend Einkommenssteuerpflichtig. Es gibt genügend Notlagen nicht nur im Unternehmerleben (Corona z.B.) für die man kurzfristig Liquidität abrufen können muss. Dass dies derzeit meistens aus bereits versteuerten privaten Rücklagen passiert finde ich sehr problematisch.

    Antworten
    1. Antworten

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