Mut musst du nicht unbedingt fühlen, bevor du handelst. Statt darauf zu warten, dass du dich mutig genug fühlst, kannst du dich zuerst für einen konkreten Schritt entscheiden und beobachten, ob der Mut durch das Tun entsteht.
Wenn du dich nicht mutig fühlst, kann außerdem ein Klarheitsproblem dahinterstecken. Häufig ist nicht fehlender Mut der Grund, sondern die Unklarheit darüber, was dein nächster Schritt sein könnte. Gerade wenn sich Schwierigkeiten stapeln, kann es helfen, den nächsten kleinen und konkreten Schritt zu erkennen und ihn einfach zu gehen.
In schwierigen Zeiten kann Mut auch bedeuten, etwas wegzulassen, statt noch mehr Aufgaben hinzuzufügen. Wenn dir Zeit, Kraft oder Fokus fehlen, kann das Streichen von Dingen dir wieder Freiraum und Ressourcen geben, um voranzukommen.
Auch deine Energie beeinflusst deinen Mut. Ein konkreter Punkt, den du überprüfen kannst, ist deshalb dein Schlaf: Wenn du zu wenig oder schlecht schläfst, bist du nicht nur müder und weniger konzentriert, sondern dein Mut kann nachlassen und die inneren Stimmen, die dich von etwas abhalten, können lauter werden. Deshalb kann es sinnvoll sein, deinen Schlaf bewusst zu beobachten und beispielsweise eher ins Bett zu gehen.
Gerade als Selbstständige/r kannst du dich dabei auch als eine Art Profisportler/in verstehen: Du arbeitest auf Ziele hin, gehst jeden Tag wieder an den Start, trainierst und willst besser werden. Dazu gehört auch, auf deine eigenen Ressourcen zu achten.
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