Bei einer familieninternen Unternehmensnachfolge solltest du davon ausgehen, dass Meinungsverschiedenheiten und Konflikte auftreten werden. Entscheidend ist deshalb nicht, Konflikte zu vermeiden, sondern konstruktiv mit ihnen umzugehen. Häufig vermischen sich dabei familiäre Rollen mit unternehmerischen Entscheidungen, sodass aus fachlichen Diskussionen schnell persönliche Auseinandersetzungen entstehen können.
Es ist daher sinnvoll, sich frühzeitig mit Konfliktkommunikation auseinanderzusetzen und gemeinsam festzulegen, wie Konflikte gelöst werden sollen. Auch eine neutrale Vertrauensperson oder externe Moderation kann helfen, festgefahrene Situationen konstruktiv zu begleiten.
Ebenso wichtig ist es, bereits bei der Planung der Nachfolge einen möglichen Plan B zu berücksichtigen. Wenn sich im Verlauf zeigt, dass die Nachfolge doch nicht die richtige Lösung ist, sollte es eine gemeinsam vereinbarte Alternative geben. So bleiben beide Seiten handlungsfähig und vermeiden, dass die familiäre oder unternehmerische Beziehung durch einen gescheiterten Nachfolgeprozess dauerhaft belastet wird.
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