Texte für KI-Suchsysteme solltest du klar, präzise und strukturiert aufbauen. Statt blumiger Formulierungen und Marketing-Floskeln solltest du auf eine hohe Faktendichte, klar abgegrenzte Textabschnitte und die wichtigste Antwort direkt am Anfang setzen.
Ein wichtiger Ansatz sind sogenannte Chunks, also kurze und inhaltlich klar abgegrenzte Textpassagen. KI-Suchsysteme können einzelne Passagen aus deinen Inhalten auswählen und zitieren. Deshalb sollten deine Chunks eigenständig verständlich und gut zitierbar sein. Dafür eignen sich klare Überschriften, idealerweise als Fragen oder eindeutige Aussagen, sowie kurze und präzise Antwortsätze. Ein Chunk sollte laut Präsentation ungefähr 40 bis 70 Wörterumfassen. Verschachtelte Sätze solltest du vermeiden und stattdessen auf Konsistenz, Wiedererkennbarkeit und eine passende Nutzerintention achten.
Die einzelnen Abschnitte sollten logisch aufeinander aufbauen und durch passende Übergänge miteinander verbunden sein. Eine klare HTML- und Überschriftenstruktur unterstützt zusätzlich die Verständlichkeit. Auch Frage-Antwort-Formate und FAQ-Bereiche können hilfreich sein.
Für die inhaltliche Struktur bieten sich außerdem eine zentrale Frage als Überschrift, eine direkte Antwort, eine kurze TL;DR-Zusammenfassung am Anfang, Key Takeaways, Visuals und eine Autorenbox an. Die Autorenbox kann dabei zur Glaubwürdigkeit und Aktualität beitragen. Inhalte solltest du regelmäßig aktualisieren, insbesondere wenn sie Jahreszahlen oder zeitabhängige Informationen enthalten.
Auch Listicles, beispielsweise „Die zehn besten Tipps für …“, können gut funktionieren, weil sie Inhalte übersichtlich und in klaren Einheiten darstellen. Als Beispiel wurden entsprechende Beiträge zu SEO-Podcasts und SEO-Agenturen genannt, die sowohl in klassischen Suchergebnissen als auch in KI-Suchsystemen gut sichtbar sind und zitiert werden.
Von sogenannten Self-Promoting-Listicles solltest du eher absehen. Dabei wird zum Beispiel eine Liste mit den „zehn besten“ Anbietern gemacht und der eigene Anbieter steht an erster Stelle. Dieses Vorgehen kann zwar funktionieren, der Experte hält es aber nicht für langfristig gut und sieht es eher als Spam bzw. Black-Hat-SEO an.
Darüber hinaus solltest du die Intentionen deiner Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigen und herausfinden, wonach deine Zielgruppe sucht. Der sogenannte Query-Fanout kann dabei helfen, weitere relevante Fragen und FAQs zu identifizieren. Für Vertrauen und Autorität kannst du außerdem auf hochwertige Studien und andere autoritative Quellen verlinken. Wichtig sind auch echte Mehrwerte wie eigene Tests, Meinungen und Vergleiche.
Für die Erstellung entsprechend strukturierter Texte empfiehlt der Experte Chunkwriter. Solche KI-Tools sollen dabei lediglich als Unterstützung für erste Entwürfe und Brainstorming dienen. Die erzeugten Texte solltest du kritisch prüfen und nicht ungeprüft übernehmen.
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