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Wie stelle ich es an, mich zu positionieren?

4 Personen fragen sich das

Wie positioniere ich mich eigentlich "richtig"? Welche Stärken soll ich herausarbeiten - welche Bereiche fallenlassen? Woher weiß ich, was am besten ankommt?

Mitgliederfrage (via VGSD)
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5 Antworten

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In den Kommentaren von Evelyn und Anke stehen schon die wichtigsten Bausteine einer Positionierung.

Was Du Dir klarmachen solltest: Es gibt nicht die objektiv „richtige“ Positionierung. Eine gute Positionierung ist vor allem eins: individuell und genau zu Dir passend.

Einen aus meiner Sicht sehr wichtigen Gedanken zu den genannten Punkten möchte ich noch hinzufügen:
Eine klare Positionierung wirkt nach innen wie nach außen.

Was bedeutet das?
Eine gute Positionierung wirkt nicht nur anziehend auf Kund:innen, sondern macht auch Dir alles leichter.

Das heißt, Du beschäftigst Dich im ersten Schritt mit Dir:

  • Deinen Werte
  • was Dir wichtig ist
  • Deinen Zielen
  • wie Du arbeiten möchtest.
  • Und natürlich auch damit was Du besonders gut kannst und – wichtig – auch richtig gerne machst. Damit meine ich aber NICHT „Folge Deiner Leidenschaft und alles ist gut“!

Im nächsten Schritt geht es dann nach „draußen“. Sprich:

  • Wer ist Deine Zielgruppe?
  • Mit welcher Art von Menschen möchtest Du am liebsten zusammenarbeiten (wenn Du Dienstleister:in bist)? Oder welche Art von Menschen passen zu Deinen Produkten?
  • Welche Probleme, Herausforderungen, Wünsche und Bedürfnisse haben diese Menschen?
  • Wie kannst Du sie unterstützen?
  • Welchen Nutzen stiftest Du?
  • Wie ist der Markt strukturiert?
  • Warum sollen sie bei Dir kaufen?

Alles, was Du Dir überlegst und ausarbeitest, solltest Du dem Praxistest unterziehen:

  • Verstehen Deine Wunschkund:innen, was Du machst und warum sie das brauchen?
  • Passen Deine Angebote?
  • Kommt Deine Botschaft an?
  • Ziehst Du wirklich die passenden Menschen an?

Dann merkst Du, wo es noch hakt und holpert, und kannst dort gezielt nachjustieren und Deine Positionierung immer klarer machen.

Siehst Du nun klarer? Meld Dich sonst gern hier bei Rückfragen.

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Das ist eine nicht leicht zu beantwortende Frage. Ich beschäftige mich seit über 25 Jahren mit dem Thema Marken-Positionierung und habe dazu sogar ein eigenes Buch ("Marke hoch 3" im Haufe Verlag) heraus gebracht.

Aus meiner Sicht gehören zu einer Positionierung:
1. Kernkompetenzen (was hat zugleich hohen Nutzen für den Kunden und hohe Unterscheidbarkeit zum Wettbewerb und was kann ich ganz besonders gut)
2. Der Kundennutzen, also was gewinnt der Kunde durch das Angebot? (Zeit, Image, Preis, Sicherheit, Exklusivität, Spaß, Abenteuer ...)
3. Die Markenwerte, also wofür steht das Unternehmen?
4. Der USP (Unique Selling Proposition, das Alleinstellungsmerkmal). Das ergibt sich aus denKernkompetenzen / Stärken + Kundenanalyse (was ist das Problem der Kunden und wie kann ich es mit meinem Angebot lösen? + Kunden-Nutzen.

Vor der klassischen Positionierung braucht es aber eine saubere Zielgruppen-Analyse und die Definition meiner Ziele und natürlich eine umfangreiche Marktanalyse.

Und allein dadurch weiß ich schon, was "ankommt", was der potentielle Kunde wirklich will / braucht und welche Bereich nicht so wichtig sind. Ich hoffe, das hilft Euch weiter?!

Bei Fragen gerne melden!
Eure
Anke (Hommer).

Anke Hommer
Anke Hommer
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Positionierung ist etwas sehr Individuelles und meist, gerade in der Aufbauphase der Selbstständigkeit (aber auch später), ein fortwährender Prozess.

Nach meinem Konzept beantwortet Deine Positionierung vier Fragen:
WER (Deine Einzigartigkeit)
macht WAS (Dein Leistungs-/Produktangebot)
FÜR WEN (Deine Zielgruppe/n)
WOZU (der Nutzen für Deine Zielgruppe)

Welche Stärken Du rausstellen, welche fallenlassen solltest, hängt also einerseits davon ab, was Du gerne machen möchtest und wo Du richtig gut bist und andererseits davon, was der Markt braucht und wofür die Zielgruppe bereit ist, Geld auszugeben.

Wie Anke schon geschrieben hat, ist hier also Marktanalyse gefragt. Was nicht zwangsläufig große Umfragen, das Wälzen unzähliger Statistiken etc. bedeutet - es kann auch einfach in Gesprächen mit potentiellen Kunden, durch aufmerksames Zuhören und Nachfragen geschehen. Und schärft so mit der Zeit Dein Verständnis für das, was wichtig ist und was eher nicht.

Bei Fragen gern melden!
#machsmitköpfchen
Evelyn

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Eine große Herausforderung bei der Positionierung besteht für viele Personen-Selbstständige darin, sich zu entscheiden, womit sie nach außen gesehen werden wollen.

Das ist eine (strategische) Entscheidung.
Eine Entscheidung für etwas ist in der Regel auch eine Entscheidung gegen etwas.

Im Falle der Positionierung geht es dann darum nur noch die Dinge in "Ein Schaufenster zu legen", für die man sich positionieren möchte.

Das bedeutet nicht, dass die anderen Dinge dann "weg" sind, dass man sie persönlich verloren hat.
Es kann aber bedeuten, dass man sie in einem anderen "Schaufenster" zeigen muss, wenn man unterschiedliche Dinge anbieten möchte: "Yoga & Projektmanagement" sind im selben Schaufenster ebenso schwer zu vermitteln, wie "Psychotherapie & Organisationsentwicklung".

Tut man das nicht und legt die unterschiedlichsten Angebote in ein Schaufenster, dann sieht dieses schnell aus, wie ein "Spätikiosk" in Frankfurt - von allem ein bisschen was, aber nichts richtig.

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Was bei mir und anderen oft gut funktioniert hat:
Definiere dich selbst als Zielgruppe!

Scratch your own itch (da kratzen wo es juckt).

Das machen viele auch ganz automatisch.
Sie lösen ein Problem und wenn sie das Problem gelöst haben, dann bieten sie diese Problemlösung auch anderen an.

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