Der Druck, regelmäßig auf Social Media zu posten, kommt häufig nicht von dir selbst, sondern vor allem von den Plattformen und ihren Algorithmen. Diese fördern eine hohe Aktivität, indem sie berücksichtigen, wie oft du postest, kommentierst oder dich einloggst. Außerdem spielt eine Rolle, welche Inhalte die Nutzer/innen besonders interessieren und wie viele Reaktionen sie auslösen. Persönliche Beiträge erzielen dabei oft mehr Aufmerksamkeit als rein fachliche Inhalte.
Zusätzlich entsteht Druck durch den Vergleich mit anderen. Dabei wird leicht übersehen, dass viele Personen oder Unternehmen ganze Teams beschäftigen, die ihre Social-Media-Kanäle professionell betreuen. Als Einzelunternehmer/in ist dieser Vergleich daher oft nicht fair.
Hinzu kommt der Wunsch nach Anerkennung: Viele Likes und positive Reaktionen fühlen sich gut an und können zusätzlichen emotionalen Druck erzeugen. Wichtig ist jedoch, dir bewusst zu machen, dass Social-Media-Aktivität nicht mit geschäftlichem Erfolg gleichzusetzen ist. Viele Likes allein bezahlen keine Rechnungen.
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