Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.

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Experten-Telko: "Das neue ‘Werkvertragsgesetz' und seine Auswirkungen"

Experte: Michael Felser Moderator: Andreas Lutz Co-Moderator: Hendrik Schäfer

Wir laden Dich herzlich ein zur Experten-Telko

"Das neue ‘Werkvertragsgesetz' und seine Auswirkungen"

Michael Felser geht besonders auf diese Fragen ein:

• Viele Auftraggeber drängen bisher gut bezahlte Selbstständige in Arbeitnehmerüberlassung. Welche Konsequenzen hat es, wenn man sich als Auftragnehmer darauf einlässt? • Besteht beim Wechsel in die Arbeitnehmerüberlassung die Gefahr, dass die bisherige selbstständige Tätigkeit für den Auftraggeber erst Recht in Frage gestellt wird? • Von manchen Auftragnehmern wird neuerdings verlangt, dass sie eidesstattlich versichern, dass sie nicht scheinselbstständig sind. Wie ist das zu bewerten? Sollte man so etwas unterschreiben oder nicht? • Wer trägt das Risiko, wenn Auftraggeber einen Freelancer über Vermittler beauftragen und die Selbstständigkeit in Frage gestellt wird? • Kann man auf dem Rechtsweg das Gesetz/ die Praxis zu Fall bringen, zum Beispiel vor dem Verfassungsgericht? • Wir geben auf der Basis früherer Experten-Telkos Betroffenen den Rat, kein Statusfeststellungsverfahren anzustoßen und statt dessen die Merkmale der Selbstständigkeit in Vertrag und praktischer Zusammenarbeit herauszustellen und dies auch immer wieder zu dokumentieren. Ist das korrekt? Welche weitergehenden Tipps kannst Du geben?

Als Teilnehmer kannst Du auch eigene Fragen stellen.

Bitte melde Dich rechts oben mit Deiner E-Mail-Adresse an, damit wir Dir die Zugangsdaten zusenden können. Außerdem erfahren wir auf diese Weise, mit wie vielen Teilnehmern wir ungefähr rechnen können. Danke!

05.04.2017
16:00 bis 17:00 Uhr

Permalink

Michael Felser Experte

Keine Kommentare

  1. Oliver H. Ohly schreibt:

    Laut ADESW soll sich die Situation mit dem neuen § 611a BGB tatsächlich entspannen. Die Absichtserklärung der Bundesregierung, freiwillig Selbständige „Brainworker“ in IT und Systementwicklung aus der Verdächtigung rauszunehmen, findet eines Tages hoffentlich Eingang in den einschl. Juristischen Kommentar.
    Klassische und prototypische Fälle wie die der ausgebeuteten und betrogenen Ryanair-Piloten hingegen werden nur schleppend verfolgt – das ist ein Witz!
    Leider ist die Realität am Merkt derzeit so, dass viele Auftraggeber kalte Füße wg. Gefahr der Scheinselbständigkeit bekommen und abstruse Maßnahmen ergreifen, um sich abzusichern oder gar ANÜ favorisieren. Solcherart wird ein Markt durch Panik zerstört. Hier muss die Politik DRINGEND gegensteuern!

  2. Lisa schreibt:

    Wie kommt man denn in den Chat? Ich kann nur zuhören, sehe den Chat nicht. Bitte helft doch mal, wie funktioniert denn diese neue Software?

  3. Mathias schreibt:

    Ich habe leider den Chat verpasst, ich bin seit 7 Jahren in der Elektromobilität in OEM Tier 1 Projekten und seit 5 Jahren Selbständig. Mich nervt tierisch, das durch die unwissenheit einiger einer ganzen Gruppe die Projektmöglichkeiten unter den Füßen weggerissen wird. Ich bekomme dies gerade zu spüren bei Contintental wo ich ausgetauscht werde durch einen Freiberufler, der mit 64 in ANÜ wechselt. Dadurch ist den projekten und schon gar nicht den unternehmen geholfen. Mir egal ich hab Plan B Engagement hier im Verein, Verlust schreiben, Weiterbildung, Private Projekte und KEINES FALLS in die ANÜ gehen. Es wird sich was ändern, wenn Menschen in bestimmte Positionen kommen, die einen gewissen Engineering Hintergrund besitzen und nicht nur von 12 bis Mittag denken. Ich wäre dafür, das alle Freiberufler für eine Woche sternförmig nach Berlin kommen, alle Kosten selbstverständlich absetzen und den Unternehmen wie ach der Regierung zeigen, so geht es NICHT. ich finde da auch die OEMs sowie die Tier1 Supplier mit zu wenig Arsch in der Hose, denn wenn alle Laut geschrien hätten das ist MIST wir schaden damit der Wirtschaftsleistung und senken die Innovationskraft, dann hätte man diesen Salat gar nicht. ich rede da einfach für alle männlichen Führungskräfte und Entscheider in den Chefetagen……Zu wenig eier in der Hose. Ich bin dafür eine alle Freiberufler nach Berlin einmal um den Bundestag versammeln man kann sich ja ablösen und dann denen mal Zeigen wie viele davon betroffen sind. Ausserdem könnte man nach meiner Meinung allen Externen leiharbeitern per Gesetz mal pauschal 15-20% mehr in die Gehaltstüte tun und das nicht festgemacht nach dem was die Internen verdienen auf jeder Position. Stattdessen wäre es ratsam einfach das Durchschnittseinkommen aller Positionen zu nehmen z.B. Engineering und darauf 20% rechnen. spart Arbeit in den Unternehmen, auch bei den Dienstleistern, die Externen können nach 18 Monaten wählen…. möchten sie den Weg der Anstellung wählen oder annähernd frei sein und flexibel mit 20 % mehr in der Tasche oder fest in dem Unternehmen bis zur Rente. Alle weiteren, die aufgrund ihrer örtlichen Gegebenheiten, wie bei mir in Mecklenburg Vorpommern, Freiberufler sein möchten und quasi in ganz Deutschland Projekte abwickeln möchten, denen soll man es doch lassen. Zusammengefasst, wie teilweise im Requirementsengineering schreiben Verantwortliche Sachen zu sammen, die später mehr Chaos verursachen und mehr schaden als helfen. Danke liebe Regierung das solche Gesetze nicht in einem Kreis von Teilnehmern aller Betroffenen entschieden werden. Stattdessen aber nur von BWL studierten oder sonstwas von exotischen Studiengängen die von der realität weiter weg sind wie die Erde vom Mars. Gesteht euch doch endlich ein, mal die Wirtschaft zu fragen anstatt im stillen Kämmerlein was auszubrüten was dann doch nicht funktioniert. Hier hilft Transparenz und einbinden aller Beteiligten. Dann entsteht am Schluss eine bessere Lösung die mehr Beteiligten (allen) hilft statt schaded. Der Große Vorteil, die ganze Zeit, die sich Selbständige und Betroffene mit dem wieder gerade biegen dieser Auswirkung beschäftigen, könnte doch viel besser dem Statt mit Innovationen zu gute kommen. nein Stattdessen wird immer Mehr Blindleistung in Kauf genommen um Kleine defizite in der Rentenkasse auszubessern. Macht es doch einfach so wenn nicht alle in die Rente einzhahlen dann sagt doch einfach ab heute gehen 15% der Einkommenssteuern auch von den Beamten in die gesetztliche Rente. Dann bekommt ein Beamter halt mit 55 Pension (sowie auch Abgeordnete nach gewissen Legislaturperioden) und mit 67 seinen gesetzlichen Anteil. ich Spreche aus Erfahrung aus projekten Kontakten zu Einkäufern, Vertrieb, Dienstleistern, Wachschutz und auch anderen Abteilungen und positionen. Was mich ebenfalls wurmt ist, das hochqualifizierte Fachleute (Beispiel Elektrotechniker) mit 5 Jahren ausbildung aus Slowenien in Deutschland für den mindestlohn 10h lang Isolationsprüfungen in großen Konzernen machen. Hier sollte der Zoll mal lieber nachhaken und die Unternehmen bestrafen. Ps Ich werde meine freie Zeit mit Segeln, Angeln und Wieterbildung plus reisen verbringen + mit einem gesamtheitlichen Konzept damit gewisse Abgeordnete verstehen an welchem Glied der Kette etwas falsch läuft und wo am Volk vorbei entschieden wird. Achso der Rechtsanwalt, Steuerberater, ist hier ja nicht betroffen nur eine Dokumentation für geringfügig beschäftigte ist doch nur ABM für die Positionen in den Ämtern um ihre Stellen zu rechtfertigen. Viele Rückmeldungen von nicht Studierten ist, das die Arbeitsagenturen nicht wirklich helfen und auch die Vorstellung von dem Herrn Schulz haben auch lücken. Ich höre besser auch denn heute hatte ich beim Arzt schon einen Blutdruck von 150 zu 80 nur weil ich dort jmd erklärt habe was in Berlin für ein Mist verzapft wird und das im Endeffekt alle profitieren könnten wo so ein Scheiss nicht verabschiedet wird. Denn überall gilt aus meiner Sicht:“ Wenn der Blumenstrauß erstmal aufgemacht wurde ist es sehr schwer ihn wieder zusamen zu bekommen“

  4. Mathias schreibt:

    Bitte Schreibfehler in meinem obigen Text ignorieren, der Inhalt ist das Wichtige. Ich wünsche mir das eine Frau Nahles oder andere mal in diese Situation kommen und dann sehen was die Auswirkungen sind. Andererseits könnten Sie auch einfach mal in die Unternehmen fahren und fragen wie denn die Änderung im Gesetz so ankommt. zu 99% wird dies aus meiner Sicht negativ bewertet.

    Danke und allen Betroffenen und Freiberuflern den Mut off zu sein und sich nicht in die ANÜ drängen zu lassen, denn um so weniger dies tun umso schneller ändert sich was. Leider ist es dann so das die Positionen dann mit ANÜlern besetzt sind jedoch sind diese nach 18 Monaten ja auch wieder frei also. genießt die Freizeit und bleibt gelassen. Viele Grüße
    M.B,